Diskussionsstand, 25.01.2013: Zielgruppen, Alltag, Plattformen

By JR

Eine erste Gliederung steht; die Diskussion darüber lässt – jedenfalls hinsichtlich der für Ende Februar anvisierten Erstausgabe – vermuten, dass sie so für in Ordnung befunden wurde.

Um Missverständnisse zu vermeiden: dies und alles Folgende in diesem Post ist meine (JR’s) Sicht der Dinge – also meine persönliche Wahrnehmung.

1) An wen wenden „wir“ uns?

Insbesondere kdyby erinnert an eine Kernfrage: an wen wenden wir uns? Zusammengefasst scheinen wir – und möglicherweise nicht nur hinsichtlich jugendlicher Leser – zwischen drei Optionen wählen zu können:

  • einer mehr oder weniger wissenschaftlichen Wortwahl
  • einer allgemein verständlichen Wortwahl, die auf Fremdwörter verzichtet, wo es geht – und ebenso auf unnötig viele Nebensätze
  • einer jugendgerechten Sprache (in diesem Zusammenhang mehrfach genannt: szenesprachenwiki.de)

Die erste Option scheint nicht in Frage zu kommen. Zu wählen wäre demnach zwischen der zweiten (allgemeinverständlich) und der dritten. Denkbar wäre auch eine Kombination aus beidem. Zu beachten ist auch: es gibt keinen universalen „Jugend-Stil“, und ob jemand sich eher als „politisch“ oder als „unpolitisch“ sieht, ist ebenfalls keine Altersfrage.

Als konkretes Beispiel wird Spiegel Online auf Facebook genannt.

Zu finden hier; wer registrierter Facebook-Nutzer ist, sieht dort vermutlich mehr als ich.

2) Wer sind „Wir“?

Hier handelt es sich vordergründig um das „About“, das „Über Uns“, oder auch um das Impressum – wobei die Frage, wer wir sind, natürlich verzahnt ist mit der Frage nach der Zielgruppe. Auch die Lesenden sollen ja möglichst nicht nur passiv zur Kenntnis nehmen, was gesagt wird, sondern sich selbst einbringen.

Hierzu auch Mark, in einem Kommentar vom Mittwoch.

Für mich momentan gerade vorstellbare Optionen:

  • Jeder schreibt unter Klarnamen
  • Teilnehmer schreiben wahlweise unter Klarnamen oder Pseudonym
  • Teilnehmer schreiben wahlweise unter Klarnamen oder Pseudonym, informieren aber die Kerngruppe über ihren Klarnamen und ihre Adresse.

3) Gesellschaftliche Fallbeispiele / Alltagsbeschreibungen

Oberham lieferte bereits einige lokalpolitische Innenansichten. Und Costa (Hermann) schlägt Oberham vor, in seinem überschaubaren Bereich (eventuell Kreis oder Wahlbezirk) die
Machterhaltung der politischen und wirtschaftlichen
Seilschaften/Elite/Oligarchie über die Bürger plastisch zu machen. Das würde vielleicht sofort einen Aufschrei provozieren, der aber fruchtbar für uns wäre.

Logischerweise liegt es bei Oberham, ob er das überhaupt will – und wenn ja, siehe Punkt 2), ob er das unter Klarnamen tun möchte, oder unter einem Nick. Immerhin lebt er in der Umwelt, die er beschreiben würde.

Erlebniserzählungen, die kdyby anbietet:

  • Wenn kein Formlatt 3, dann ewig kein BAföG? Doch und flott!
  • Drei Regeln um nicht vor dem JobCenter zu verhungern
  • Kindergeld – klarer Anspruch bis 25, aber wehe du lebst einfach nur!
  • Kein Schülerticket? Dann bist du an der falschen Schule!
  • Geschichtsplatte mit Sprung: 3 Schuljahre fanzösische Revolution bis zum Abschluß (Lehrermangel)

Das ist der ganz praktische Nutzen, den unsere Publikation (ob als Blog oder als pdf-Druck) anbieten könnte.

4) Frage der Plattform

Michael plädiert für eine Top-Domain (sprich: eine Internetadresse ohne „wordpress“ zwischen unserem noch zu wählenden Blog-/Publikationsnamen und dem „.com“. Wer hier Diskussionsbedarf sieht, sollte seine Sicht dazu einbringen.

5) Diskussionsabläufe

Top-Down oder Bottom-Up? Das ist schwer mit einem Prinzip zu beantworten. Aber einem Bottom-up kommen wir vielleicht dadurch näher, wenn wir Beiträge, die wir zur Erstausgabe – und zu weitern Ausgaben – in Arbeit haben, ab und zu vorstellen und zu diskutieren.

Abghoul ist schon mal vorangegangen: Besuch auf dem Amt.

Optionen:

  • Beiträge werden bis zur Veröffentlichung intern bearbeitet
  • Beiträge werden kontinuierlich diskutiert und bei Bedarf entsprechend umgearbeitet

Soviel zum Diskussionsstand, wie ich ihn sehe. Einen schönen Nachmittag bzw. Abend!

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38 Gedanken zu „Diskussionsstand, 25.01.2013: Zielgruppen, Alltag, Plattformen

  1. Michael

    Sehr geehrte/r JR,
    hast Du sehr gut gemacht, hat mir gefallen !
    zu 1) an den mündigen Bürger !—————————Mündel !!!
    Szenesprache, wäre anbiedern, an die Jugend (unglaubwürdig und gestelzt), blieben die „Alten“ auf der Strecke. Obwohl, Hermann ist FIT !
    Allgemein verständliche Wortwahl und wenn, wer auch immer ?- über ein Fremdwort stolpert, der sucht es im Netz.
    Bildungsauftrag wäre auch aufgenommen. Texte flüssig ! Nebensätze verschleiern, führen in die Irre, beliebt bei Versicherungen, Banken u. Politfritzen. Klare Kante, Standpunkt klarmachen ! -basta !-würde der Gasgiftzwerg sagen.
    zu 2) Heckenschützen Ecke, bitte noch einmal lesen, „wir“ brauchen eine Rechtsform ! -in einen Verein will ich nicht, bleibt Genossenschaft ?-TAZ- „die Kerngruppe“ kann nicht für Heckenschützen gerade stehen. Haftungsrisiko.
    zu 3) Spass muss sein ! „Oberhemd“ham“ hat mich überzeugt im dF. Ich hatte gedacht Hermann schaukelt seine Enkel in den Schlaf, da tobt auf dF die grosse „Panzerschlacht“ gegen für und mit den Piraten. Kurz, mit Schlömer „inside“, LKA an BND,“ wir haben einen Beamten vor Ort.!?“
    zu 4)
    Drehen wir uns im Kreis, oder dreht sich der Kreis, um uns ?

    Antwort
  2. kdyby

    Hallo JR,
    danke für die Zusammenfassung! Klasse!
    zu 1) An wen wenden “wir” uns?
    Am besten und am respektvollsten finden die Kids die ich gefragt habe die verständliche Wortwahl – (Als ich nach deren Meinung fragte zu „Politik-Themen in Jugendsprache“ war deren Reaktion: „Hä? Ich dachte die wollen ernst genommen werden – neee, das ist ja so wie wenn ein Lehrer / Polizei einen auf Freund macht! bah !“
    Also – wenn Szenensprache dann würde ich das den „native speekers“ und deren Artikeln überlassen, es bleibt also die kreative Freiheit des Autors.
    Selbst wenn ich mir zutraue vieles zu verstehen, diese Sprache nachzuahmen kann böse im Fettnapf enden (persönliche Erfahrung) und wenn etwas erstmal im „szenenwiki“ landet oder man es im „urban dictionary“ nachschlagen kann, dann ist es vermutlich auch schon längst „out“ oder bedeutet sogar das Gegenteil (peinlich).

    2) Wer sind “Wir”?
    Stichwort: Offen zu Tage treten …
    Ich selbst möchte, bei konkreten und vor allem quasi tagesaktuellen Storries nicht mit Klarnamen erscheinen, das ist zu heikel. Ich bin im Netz nur unter Pseudonym unterwegs das hat auch berufliche Gründe und um meine Kids vor Vorurteilen zu schützen.
    Was das Kernteam betrifft, da ist meine Identität kein Problem. Da wünsche ich mir gegenseitiges Vertrauen und vertraue darauf das mein Name nicht publiziert wird.
    zu 3) Gesellschaftliche Fallbeispiele / Alltagsbeschreibungen
    Freue mich schon auf Artikel von euch! Was ich bis jetzt gefunden habe (JR, Costa, Oberham … ) ist gut, tut gut
    Mein Alltags-Angebot steht.
    zu 4) Plattform
    Für den Anfang bin ich erstmal leidenschaftslos – 4 Seiten Kurzfassung kann man ja auch als Public-Link auf ein Pdf in einer Dropbox anbieten….
    Einfach erstmal ein paar Monate ein „proof of concept“ für das Produkt. Sobald die Produktion klappt und der Content gesichtert ist, dann kann man ja einen Sprung wagen.
    Also wenn es gewollt ist dauerhaft / unabhängig zu Vermarkten macht sich eine eigene Domian bestimmt besser. Ein gut zu durchsuchendes Archiv müsste angelegt sein, Kommentarfunktion etc.. Eine Domain wirkt wie „eine Marke“ – und es lassen sich interessante / witzige Links präsentieren mit welchen man die Facebook-Likes und Abos sammeln kann.
    Tags für die search engine lassen sich dann auch setzen. Die Zeitung soll ja viele erreichen.
    Allerdings braucht es hier eine gewisse Sicherheit, dass die Domain nicht plötzlich weg ist und die Arbeit damit auch.

    zu 5) Diskussionsabläufe
    Ich gehe jetzt mal von mir selbst aus.
    Also, wenn ich mit Fakten (belegbar) aus dem Nähkästchen plaudere wie man „das Formular A28“ in einem „Haus das Verrückte macht“ bekommen kann (siehe http://www.youtube.com/watch?v=zpEM7YD_idM)
    dann wünsche ich mir erstmal nur redaktionelle Unterstützung, auch wegen der Anonymisierung, damit keine Rückschlüsse gezogen werden können (wie weit man da gehen kann, ohne dass es unglaubwürdig/langweilig wird). Diskussion vorab macht hier keinen Sinn. Entweder der Artikel zum Thema kann im Netz erscheinen oder eben nicht – und damit meine ich auch ein erscheinen hier im Blog. Was hier im Blog zur Diskussion erscheint, dass kann dann auch in die Zeitung. (mit Benennung der co-Autoren bei Veränderung).
    Wenn wir dann etwas diskutieren, dann sollte es dennoch aber dem Autor überlassen sein, welche Anmerkungen er noch in seinem Artikel berücksichtigt und welche nicht.
    Spontane Ideen die noch weiter entwickelt werden müssten würde ich gerne von Anfang an mit euch hier diskutieren.
    Viele Grüße
    Marie

    Antwort
  3. Hermann Gebauer

    Lieber JR, Dank für die Zusammenfassung zum Diskussionsstand. Morgen werde ich dazu noch Stellung nehmen. Wir haben ja schon einige sehr gute Ideen, die wir jetzt in Verbindung mit Deiner Zusammenfassung noch am Wochenende sozusagen zum Abschluss bringen sollten, um in der kommenden Woche mit der konkreten Arbeit zu beginnen. Technische Frage: Kann man bspw. von Deiner Zusammenfassung einen Print erstellen, um bei einem längeren Kommentar auf alle Punkte eingehen zu können? LG, Hermann

    Antwort
  4. justrecently

    Wenn ich etwas Umfangreicheres schreibe, fange ich eigentlich fast immer irgendwo „mitten im Text“ an, und nicht mit dem Anfang oder Ende – also Versatzstücke, die ich zuletzt dann zusammenmontiere. Wäre das für euch ebenfalls eine Vorgehensweise? Dass sich jeder erst einmal selber hinsetzt und zu einem Thema seiner Wahl – aus der Gliederung für die Erstausgabe – etwas schreibt und dann zur Diskussion stellt? Meiner Meinung nach darf sich der ganze Prozess ruhig für jeden Interessierten online nachverfolgen lassen. Macht die Sache vermutlich sogar attraktiver für weitere Aktive.
    Ausnahme: „Insider-Stories“. Da, wo Anonymität erforderlich ist oder sein könnte, würde ich zu Emails und Chat tendieren. Allerdings kann man ja jeweils, nachdem wir uns über die hinreichende Anonymisierung einig sind, die jeweils neueste Fassung einstellen.

    Jedenfalls sollten die Grenzen unserer Kreativität nur da liegen, wo die Gliederung die Möglichkeiten (hinsichtlich der Erstausgabe) beschränkt. Ansonsten: erstmal drauflosschreiben, und dann gucken, wie es sich für die Lang-Ausgabe zusammenfügen lässt. Das Eindampfen auf vier Seiten wäre dann der letzte Schritt.

    kdyby, Michael, haben Sie sich schon mal probeweise kurzgeschlossen? Wenn Skype die Bandbreiten überstrapaziert, empfehle ich den Yahoo messenger. Der läuft auch auf dem Land, am Ende der telegraph road, meiner Erfahrung nach noch ganz gut (auch audio).

    Zu besprechen gäb’s schon etwas, oder? 🙂

    Kann man bspw. von Deiner Zusammenfassung einen Print erstellen, um bei einem längeren Kommentar auf alle Punkte eingehen zu können?
    Am besten kopieren und einfügen, denke ich. Zum Ausdrucken am besten in eine Textdatei kopieren. Oder meinen Sie eine pdf-Datei zum Herunterladen?

    So, mehr fällt mir jetzt gerade nicht ein. Meinungen, Gegen-/weitere Vorschläge? Ansonsten mal abwarten, was Costa/Hermann heute abend oder morgen früh schreibt.

    Antwort
    1. Michael

      Sehr geehrter/rJR,
      wir haben ! Wer die Macht über den Server hat ?
      Sie ,können mich braten. und auf den Rost legen.
      Ich muss mich mit Landes-Baugesetzen ?
      Liebe/r JR,
      ich denunziere.nicht kdyby

      Antwort
  5. justrecently

    Ich habe ein Problem. Es findet sich in den Reimen unter Ihrem Kommentar auf dem „Freitag“, Oberham, und die Antwort, die darauf kam, hätte im Grunde auch von mir sein können – wenn ich nicht zufällig genau der „JR“ wäre, von dem dort gesprochen wird, und wenn ich nicht seit einigen Tagen zum selben Team gehörte wie Sie.

    Es geht nicht darum, sich aus einem Kreislauf „herauszuargumentieren“. Es geht darum, diesen Kreislauf deutlich zu machen, seine Mechanismen im Alltag zu identifizieren, und dann nach Wegen zu suchen, diesen Kreislauf nach und nach lahmzulegen.

    Wer dafür andere Leute beschimpft (Sie beschimpfen sich selbst, und Sie beschimpfen Tai De, von dem Sie nichts wissen, Oberham, außer das er „ein Rädchen im Getriebe“ sei), trägt nichts dazu bei, diesem Kreislauf zu entkommen. Herausschreien kann man sich daraus nämlich ebenso wenig, wie man sich daraus heraus-säuseln könnte.

    Humanismus funktioniert nicht mit bequemen Ventilen, die man aufdreht, sobald man „fühlt“, dass es „richtig“ sei. Humanismus hat auch etwas mit Selbstbeherrschung zu tun – zumindest, wenn man sich schriftlich in einem Forum äußert, und mit anderen zusammen handeln will. Wer mit anderen zusammenarbeiten will, muss seine Möglichkeiten und Grenzen definieren, und ich glaube, es wird Zeit, dass ich das meinerseits tue.

    Mir ist eine Abgrenzung von Rechts genauso wichtig wie eine Abgrenzung von den Mechanismen, welche die Demokratie in Deutschland auf etablierten Wegen beschädigen. Wenn wir in dieser Hinsicht keine Übereinstimmung finden, stellt sich mir die Gewissensfrage. Weder die Feinde der Demokratie noch ihre Mittel sind ein Weg zur Menschlichkeit.

    Antwort
  6. Hermann Gebauer

    Lieber JR, zuerst: Haben wir die Möglichkeit, sechs verschiedene Themeneingänge zu machen, in der folgenden Weise: 1. Gesellschafts-Analyse des Status quo, 2. Reformvorschläge, 3. Gesellschaftliche Utopie, 4. Künstlerische Bearbeitung der Themen, 5. Themenüberschreitende Beiträge, 6. Allgemeines?
    Wenn ja, könnte jeder Autor der Blogger-Initiative/Kooperative gleich in den betreffenden Eingang gehen, was unsere Arbeit bei der Redaktion vereinfachen würde.
    Nun zu Deiner Zusammenfassung:
    1) An wen wenden „wir“ uns?
    Wir sollten einen Mix aus zweiter und dritter Option wählen, d. h. allgemein verständliche Wortwohl mit Verzicht auf Fremdwörter (wo es irgend geht, sonst erklärt) und Verzicht auf viele Nebensätze. Daneben aber in dem von der Jugend gestalteten Teil ruhig deren Sprache, die aber auch nicht unlesbar für „Nichtjugendliche“ sein sollte.
    2) Wer sind wir?
    Mein Vorschlag: Im Impressum alle Pseudonyme oder Klarnamen von denen, die verantwortlich für die Kurzausgabe sind („Herausgeber“, die von Monat zu Monat wechseln können) und zusätzlich alle Autoren mit Beiträgen in der erweiterten Ausgabe (Klarnamen und/ Pseudonyme je nach Wunsch des Autors). Jeder Autor ist automatisch Mitglied der Blogger-Kooperative.
    3.) Gesellschaftliche Fallbeispiele / Alltagsbeschreibungen
    Wir können uns an der Definition des Staatsapparates abarbeiten. Bspw. in Kurzausgabe etwas über „Parteien-Staat“ schreiben. Oder: Repräsentation der Bürger durch Parteien versus direkte Beteiligung der Bürger. Ich werde sicher etwas über die „Parteinahen Stiftungen“ schreiben, die die „Brutstätte“ für die Perpetuierung der Parteien-Macht darstellen. Hier können wir auch auf Meinungen von Wissenschaftlern oder Anderen Bezug nehmen. Dann ab in der Alltagsbeschreibung ist ganz wichtig die konkrete Wahrnehmung des Einzelnen bezüglich Staat. Da sind lokale Beispiele wichtig, aber auch Beispiele aus anderen Ländern.
    Ich könnte bspw. ein Interview mit Menschen aus Panamá beisteuern, TLACUACHE sicherlich aus Mexiko. Bei den Jugendlichen sollten wir das Beispiel über Merkel heranziehen: „people who run the world, example Angie“ oder auch die von kdyby genannten Erlebniserzählungen.
    4) Frage der Plattform?
    Ich habe da wenig Ahnung. Aber es erscheint mir wichtig, eine Trennung von dem eigentlichen Magazin (seine Aussendarstellung) zu machen und dieser „Werkstatt“, die wir zur Erstellung der Ausgaben benutzen.
    5) Diskussionsabläufe.
    Top-Down oder Bottom-Up? Ich meine, dass sich diese Frage erübrigt. Wir sind alle Teil der Zivilgesellschaft, d. h. Bottom. Die Vorschläge kommen ausschließlich von Unten. Auch meine Vorschläge oder die von Anderen in der „Kern- bzw. Herausgeber-Gruppe“. Wir sollten uns als Blogger/Autoren-Kooperative verstehen, in der jeder Autor gleiches Gewicht hat. Die einzige „Hierarchisierung“ kommt von der Autorengruppe, die jeweils als Herausgeber fungiert und speziell die zusammenfassende vierseitige Ausgabe erstellt. Da wird wohl kein Autor besonders hervorgehoben, sondern alle Autoren insgesamt als Kollektiv aufgeführt, evtl. ein Koordinator/verantwortlicher Autor, wenn das presserechtlich notwendig ist, kenne mich damit aber nicht aus.
    Das Beispiel von abghoul: Besuch auf dem Amt. Solche Beispiele eignen sich gut zur Charakterisierung der Bürokratie. Ich würde diesem Beispiel einen konkreten Fall der Asylsuche beigeben, bspw. abgewiesene syrische Familie.
    Wenn so ein Beispiel zu uns hereinkommt, würde es wohl in d) künstlerische Bearbeitung des Themas eingeordnet. Wenn wir dann einen konkreten Fall hinzufügen, würde diese bei e) themenübergreifend eingefügt (Analyse und künstlerische Bearbeitung).
    LG, CE

    Antwort
    1. justrecently

      0) Wenn ja, könnte jeder Autor der Blogger-Initiative/Kooperative gleich in den betreffenden Eingang gehen, was unsere Arbeit bei der Redaktion vereinfachen würde.
      Ich meine, das hängt von den Autoren ab. Dazu sollte am besten jeder von uns sagen, ob er/sie sich das vorstellen kann. Meinerseits ja – ich kann mich auch vorher thematisch festlegen.

      2) Jeder Autor ist automatisch Mitglied der Blogger-Kooperative.
      Da stellen sich mir weitere Fragen. Zum einen: lässt sich die Idee, dass jeder Autor automatisch Mitglied der Kooperative ist, bei beliebig vielen Autoren aufrechterhalten? Mir zum Beispiel ist egal, ob ich ein Mitglied er Kooperative oder lediglich Gastautor oder auch -redakteur bin. Bei mindestens einem weiteren mir bekannten Aspiranten verhält sich das genauso. Redaktionswechsel ist eine gute Idee – wenn wir das Konzept einfach halten können, damit sich alle in überschaubarer Zeit einarbeiten können. Und noch ein Punkt: der erste, der sich über die Kooperative hinreichend ärgert und über das Passwort verfügt, kann den ganzen Blog löschen und im Hinausgehen das Passwort ändern. Da brauchen wir ein Konzept, mit dem wir das zumindest unwahrscheinlich machen können, oder ich gebe der jeweiligen Plattform keine 360 Tage.

      4 Wir können beliebig einen zweiten Blog eröffnen, der passwortgeschützt ist, und den als internes Forum verwenden. Es ist immer der Spannungsbogen zwischen Transparenz und internem Diskussionsbedarf, auf dem wir einen Platz finden müssen. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass viele Mitleser gerade den Entstehungsprozess besonders spannend fänden. Andererseits kann natürlich so auch viel zerredet werden.

      So, bin jetzt für einen halben Tag unterwegs, melde mich heute aber noch wieder, wenn die Diskussion weitergeht.

      Antwort
      1. justrecently

        Da gibt es technische Möglichkeiten, kydby. Ich weiß nicht genau, ob dazu ein wordpress-account ausreicht, oder ob jeder Teilnehmer dafür einen eigenen „Proforma-Blog“ einrichten muss, aber unter der letzten Voraussetzung jedenfalls kann z. B. jeder direkt Beiträge/Posts einstellen.

        Das mit dem Themen-Speicher lässt sich ganz gut mit einem Blog machen, den man einfach nur dazu nutzt – wie gesagt, vielleicht kein öffentlicher, sondern ein passwortgeschützter Blog, mit dem sich hinter den Kulissen werkeln lässt.

        Da ließe sich einfach ein Beitrag schreiben (oder auch nur ein Absatz oder Satz), und an den ließe sich alles weitere dranhängen. Und entsprechend müsste der jeweilige Beitrag dann kategorisiert und/oder getaggt werden. So, wie dieser Beitrag z. B. mit „Diskussion“, „Erstausgabe“ und „Gliederung“ getaggt ist. Mit einem Tag oder einer Kategorie findet man dann alles wieder, was darunter gepostet ist.

        Unter „Gliederung“ gibt es bisher z. B. zwei Beiträge.

        Aber vielleicht gibt es ja noch andere Vorschläge zu Themenspeichern.
        Einen schönen Abend!
        JR

    2. kdyby

      Hallo JR,
      einverstanden.
      Eine Bitte hätte ich könnte man irgendwo sowas wie einen Themenspeicher einrichten?
      Es sind nicht nur Ideen zu Artiklen die ich mittlerweile bekommen habe sondern auch Ideen zum Marketig.
      > Entweder public, also hier einen weiteren Diskussionsort einrichten.
      > Oder anonym (falls man nicht will dass jemand die Ideen abkupfert), vielleicht eine email-adresse z.b. elcondorpasa@web.de … die man hier veröffentlicht die aber jemand vom Kernteam verwaltet und dann passwort geschützt veröffentlicht.
      In den Themenspeicher kommen Schlagwörter/Sätze – also nichts länger als 3 Sätze.
      Würde mir/uns echt helfen. Ich finde mittlerweile immer mehr Jugendliche (unter 25) denen was auf der Zuge liegt – blos wohin damit?
      Schade wenn es vergessen würde …
      Unter „also los“ ist es zu unübersichtlich geworden.
      Danke & Grüße
      Marie

      Antwort
  7. Hermann Gebauer

    Liebe Marie, lieber JR, richtige Ideen, mit den Marketing-Ideen auf eigenes eMail, das Marie verwalten könnte (ich habe da auch Ideen) und außerdem die password-geschützte Speicherung von Einzelbeiträgen. Marie, die „Jugend“ kannst Du ruhig schon animieren, mit dem Schreiben loszulegen. Wir machen auf jeden Fall eine Sache für sie auf. Ob das ein geschlossener Teil ist oder jeweils bei den vier Themen ein besonderer Teil ist, brauchen wir ja jetzt noch nicht zu entscheiden. Ihr Oberthema ist einfach ihre Sicht des Staates und wie sie den Staat gerne hätten, bzw. korrigieren würden. Es geht ja ganz besonders um ihre Zukunft. JR, wenn wir verschiedene Eingänge nicht machen können, dann nehmen wir die Beiträge hier allgemein an, aber einer nimmt sie dann nach Kategorisierung als Kopie heraus in ein geschütztes Konto. Ich weiß jetzt, wie ich von hier heraus kopieren kann und einfach unter word-dokument auf meinem Computer speichern kann. So geht der Beitrag mir erst einmal nicht verloren. Mein Vorschlag: Können wir beide jeweils einen Blog einstellen bis Dienstag mit folgenden Inhalten: Du bzgl. der Namens- und Logo-Gebung, mit den bisher gemachten Vorschlägen und Bitte um „Abstimmung“, und ich gebe noch einmal die vier Themenbereiche an, bitte dabei aber konkrete Beiträge in „elcondorpasa2013“ abzugeben. Was meinst Du dazu?

    Antwort
    1. justrecently

      Können wir beide jeweils einen Blog einstellen bis Dienstag mit folgenden Inhalten: Du bzgl. der Namens- und Logo-Gebung, mit den bisher gemachten Vorschlägen und Bitte um “Abstimmung”, und ich gebe noch einmal die vier Themenbereiche an, bitte dabei aber konkrete Beiträge in “elcondorpasa2013″ abzugeben.

      Jo – ich würde dann im Lauf des Montags die bisher gemachten Vorschläge hier auflisten.Sie schreiben dann einen Beitrag auf Ihrem „Freitag“-Blog, Hermann?

      kydby, legen Sie den passwortgeschützten Blog an, oder soll ich das machen und Ihnen dann die Daten dazu mailen? Ich selber müsste da übrigens auch erst einmal experimentieren. So oder so – kaputtgehen kann dabei beim Einrichten nichts.

      Einen guten Start in den Tag
      JR

      Antwort
      1. kdyby

        Hallo JR, Hermann,
        das mit der eMail – kein Problem, mach ich gleich und gebe hier bekannt.
        Aber einen Blog hab ich noch nie gemacht – sorry wäre echt froh wenn Sie /Du dass machen köntest JR. (… muss ja noch in meinen Job).
        Ja das mit der Einteilung und zur Abstimmung finde ich gut.
        Auch der Vorschlag, dass die Beiträge nur eine bestimmte Zeit hier diskutiert werden können und öffentlich sind und dann werden diese wieder heraus genommen finde ich gut.
        Dann brauchen wir nur die „Sichtbarkeits-Zeiten“ bekannt zu geben.
        Bis nachher.
        Marie

  8. kdyby

    Zur Auswahl stehen (beide eingerichtet)

    1) notify.elcondorpasa2013@web.de
    2) asap.pasa@web.de
    3) wir behalten beide

    zu 1) elcondorpasa war schon in einigen varianten vergeben – und wegen der falscheingabe-gefahr habe ich „notify“ davor gestellt.
    zu 2) asap.pasa gefällt mir ganz gut weil kurz UND asap (as soon as possible) kennt vielleicht der eine oder andere – ich finde es sollte halt „as soon as possible passieren“ 🙂
    zu 3) man kann ja auch weiterleiten

    Aber – wie es euch gefällt. Bitte statement abgeben bis montag 04.02.13

    Die nicht funktionierenden eMail-Adressen müsste man dann hier aus dem Blog entfernen, damit kein falscher klick erfolgt.

    Grüße
    Marie

    Antwort
    1. Hermann Gebauer

      Liebe Marie, ich würde vorschlagen, wir behalten beide Adressen. In der ersten können wir die Beiträge, die uns in der Werkstatt erreichen, dort sicher speichern und schützen. In der zweiten können wir wichtige Kommunikation unter uns führen, die nicht unbedingt in die Werkstatt muss. Bspw. Marketing. Hermann

      Antwort
      1. kdyby

        Die Teens werden wohl eher eine eMail mit ihrer Gschichte schicken und nicht auf wordpress schreiben – mal sehen. Das würden wir dann erstmal im kleinen kreis kläre ob ok.

  9. kdyby

    ASAP.PASA oder asap.pasa
    Wäre das nicht auch ein Titel – was sagt Mitmischer Mark dazu? Google wirft viel unterschiedliches und in Facebook ist das Wortspiel zwar auch schon belegt ( aber das gibts öffters)
    Grüße
    Marie

    Antwort
    1. Mitmischer Mark

      Hallo Marie,
      ASAP finde ich super, Pasa verstehe ich nicht ; By the way: irgendwie komme ich noch immer noch nicht so richtig mit dem CMS hier klar? Wie kann ich denn sehen, ob ich angeschrieben wurde? Geht das nur über das Häckchen Benachrichtigung per E-Mail? Danke schon mal im Voraus

      Antwort
      1. kdyby

        Hallo Mark,
        ja, die Blogs sind zu lang. Aber wir habens ja bald geschafft (dank JRs zusammenfassungen).
        Aso zu Deiner Frage: Es geht nur über das Häckchen. Jeder Kommentar wirft eine eMail ab, die lese ich dann chronologisch. Ansonsten nur über „suche Datum“
        Grüße
        Marie

  10. Mitmischer Mark

    Hallo zusammen,

    wie wäre es mit dem Titel „Mensch ändere Dich“, : ) Untertitel: Wandel braucht Veränderung. Auch bei Dir.“ Problem wird der Spielebetreiber sein, weil markenrechtliche Belange. Würde ihn einfach anfragen und um Genehmigung bitten.

    Empfehlungen zum Schreibton: Objektiv, kompetent sowieso, frech & witzig auch. Grundsätzlich Handlungsempfehlungen anbieten. Viele haben es ja nicht so mit dem Selbstdenken.
    Dann: ich würde beides bieten: PDF und Druck. Zum Verteilen, weil USB-Sticks sind dann doch recht teuer.

    Empfehlung zum Thema Seilschaften: Verflechtung Staat und rkK, Stichwort 80% Kostenübernahme durch BRD für 500.000 Mitarbeiter. Unglaublich.

    P.S. Habe das gerade geschrieben ohne hier vorher gelesen zu haben. Melde mich

    Antwort
    1. justrecently

      Mit „asap“ und „Mensch-ändere-dich“ käme ich wohl auf 24 Namensvorschläge. Dabei habe ich bisher nur hier zusammengetragen, und nicht auf Costas „Freitags“-Threads.
      Ich sehe zu, dass heute abend eine Übersicht in einem neuen Post steht.

      Antwort
      1. Hermann Gebauer

        Lieber JR, eine Frage: Sarah Liebkind aus der dFC trägt sich mit dem Gedanken, eventuell als Unabhängiger zu kandidieren. Ich meine, wenn einer aus unserer Blogger-Gemeinde mit einem ähnlichen Anspruch wie wir ihn im Magazin vertreten wollen, kandidieren möchte, so wäre das nur wünschenswert und die im Magazin geäußerten Reformvorstellungen könnten von unabhängigen Kandidaten auch als ihr „Programm“ benutzt werden. Wir sollten uns aber vorher mit dem Lebenslauf bekanntmachen und eine Meinung zur Unterstützung unter uns herbeiführen. Wäre das positiv, dann könnte das dem Magazin zusätzlichen Schub verleihen. CE (Hermann)

      2. justrecently

        Kontaktieren Sie, kontaktiere ich, oder …? Ein Interview (ich bevorzuge als Basis E-mail-Austausch, weil das mehr Zeit zum Nachdenken und dann Nach-Fragen lässt) wäre ja vielleicht drin, wenn Liebkind dazu bereit ist. Sollte aber schon eins sein, wo wir auch wirklich nachfragen.
        Am besten so zwei bis drei Mail-Runden, damit zur ersten Fassung alle Interessierten nachlesen und Fragen stellen können, die bei ihnen vielleicht aufkommen.

        Kann dann auch Unterstützung draus werden, aber „nur“ ein Interview kann Info-Wert haben, so oder so.

  11. Hermann Gebauer

    Lieber Mark, auch gute Idee. Bezüglich Schreibstil noch etwas: Wir sollten „ehrabschneidende“ Schreibweise vermeiden. Wir wollen ja selbst auch vorbildlich sein in der Kommunikation unter Menschen. Kritik muss selbstverständlich dort ansetzen, wo sie berechtigt ist. Wenn ich bspw. vom „Merkelschen TOTSPARDIKTAT“ spreche, kann ich das auch vor Gericht beweisen, durch Verarmung von Millionen von Menschen, erhöhte Suizid-Rate, erhöhte Kindersterblichkeit, Tote bei Demonstrationen, usw, usf. Eine andere Sache ist es, wenn ich bspw. sage, sie ist ein „A…loch“, was ich persönlich nicht einmal meinem schärfsten politischen Gegner gegenüber äußern würde. D. h. auch durch unseren Schreibstil sollten wir ein neue Kultur der Kommunikation im Sinne von mehr Menschlichkeit versuchen.

    Antwort
  12. snafu

    wenn ihr öfters längere Diskussionen führt bis ein puplizierbares Ergebniss vorliegt, würde ich euch, anstelle eines Blogs zu einjer Forensoftware raten. Das fördert enorm die Übersichtlichkeit und Zugänglichkeit, nicht nur für Neuzugänge.
    Ein WordPress Blog richtet selbst der Laie in 5 Minuten ein, bei frei verfügbaren Forensystemen ala mybboard oder phpbb sieht es ähnlich aus.
    Das ganze vorerst auf dem webspace eines freehosters, bis man einen schwungvollen Titel gefunden hat, der sich in eine anbrowsbare Domain umsetzen lässt. Sowas lässt man dann natürlich bei einem besseren Hoster hosten.
    Ich finde das hier alles interessant, aber irgendwie erinnert es mich auch an meine ersten Schritte in den 70er jahren (ich bin kein alt68er), als wir unsere revolutionäre schülerzeitung aufbauten, aber keiner dabei war der sich die Finger mit der Tinte schmutzig machen wollte oder unsere „druckerpresse“ über 100 Blatt hinaus am laufen halten konnte. Alles intelektuelle Grobmotoriker.
    Was ich meine, hier sollte es auch jemanden geben der nicht nur internetaffin hinsichtlich der Benutzung des Mediums ist, sondern auch genug Grundlagenkenntnisse hat um die verwendeten Scripte auf der „eigenen“ Domain zu pflegen.
    Aber momentan scheint ja nichtmal das Grundlagenwissen vorhanden zu sein, wie man auf einem WordPress Blog mit der Rechtevergabe Gruppen und inhaltliche Trennungen (hinsichtlich der Sichtbarkeit) vornimmt, von einem Sicherungskonzept hinsichtlich Vandalismus (jeder hat das Adminpasswort, zu sagen „da gruselts mich“, wäre jetzt eine massive verniedlichung) und Datenverlust.
    Unter den Umständen auch noch einen „eigenen“ Server in die zukünftige Planung aufzunehmen ist mehr als putzig, es sei denn, man meint einen „managed server“ … und die gibt es auch nicht mehr für 180$/jahr. Wobei es zwar immer irgendwie „geil“ ist, wenn man sagen kann „wir hamn nen eigenen server“, aber in der Regel werden die meisten v-server und server von Leuten gemietet, die sie aus technischen Gründen nie wirklich benötigen würden. Ihr braucht auch keinen.
    Schutz gegen Vandalismus und Datenverlust= Spiegelung aller Daten (webspace und mysql) bei mindestens 3 Teilnehmern auf deren lokalen Rechnern, da ist es dann egal ob die WordPress Cloud zusammenbricht (der amazone cloud ist das schon passiert, mit datenverlusten bei den vorwiegend gewerblichen kunden), ein Teilnehmer austickt und alles löscht oder die Staatsanwaltschaft aufgrund irgendwelcher dubiosen Rechtsvorschriften die Domain samt Inhalten einkassiert.

    meine 5cent für heute

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    1. justrecently

      In einer Hinsicht kann ich Sie beruhigen, Snafu: das Passwort kennen bisher nur vier Leute. In allen weitern Punkten bleiben wir so lange unschuldig, wie sich kein Experte drum kümmert – oder so lange, wie wir es nicht besser wissen.

      Vielen Dank für den Input!

      Antwort
  13. snafu

    @kdyby
    kann ich nicht beurteilen. Zumindest ist an der momentanen Darstellung nicht zu erkennen, daß jenseits der Inhalte jemand halbwegs kompetentes damit beschäftigt ist, das Ganze in eine attraktive Form mit einem hohen Grad an Zugänglichkeit (für Besucher und Neuzugänge) zu verpacken. Daher meine Assoziation.
    Sich über die zu benutzende Technik Gedanken zu machen ist mindestens genauso wichtig wie einen packenden Namen zu finden. Es ist fast noch drängender, weil eine nachträgliche Migration der Daten in ein anderes System … das macht dann wirklich keinen Spass mehr.
    Vielleicht bin ich auch (u.A.) zu sehr „Technokrat“ und habe die letzten Jahrzehnte auch zuviel Projekte sterben sehen. Nicht wegen mangelnder Motivation die Initiatoren, sondern weil sich keiner für die Trivialitäten des „Tinte besorgen“ fand.

    ps: man darf mich ruhig duzen. ich verwahrte mich in der Freitag Community nur gegen den Bezeichner „lieber…“. Auch wenn „my dear..“ im angelsächsischen Sprachraum nichts ungewöhnliches ist, ich mags für mich, in meiner Muttersprache, nicht ;-}

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    1. justrecently

      Snafu, ich nehme Ihren Einwurf durchaus ernst, und meine, dass alle Beteiligten das tun sollten. Aber ich oder andere bisher Beteiligte werden – voraussichtlich – keine technische Lösung aus dem Hut zaubern. Ziehe ich mir den Schuh an, bedeutet das Nachtschichten, in denen ich mir alle notwendigen Techniken aneigne und umsetze. Dafür fühle ich mich zu alt.
      In dem Punkt verlasse ich mich darauf, dass sich jemand selbst aus dem Hut zaubert. So lange das nicht passiert, bleibt das Projekt in erster Linie, was es ist: ein Workshop, der sich nach und nach verbessert. Erscheint mir auch nachhaltiger als ein begeistertes Strohfeuer, das schnell wieder ausgeht.
      Übrigens: am besten fahren wir natürlich, wenn sich mehrere Leute finden, die sich schon hinreichend auskennen.

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      1. Michael

        Sehr geehrter JR,
        es liegt mir fern, Sie ,zu kritisieren ? Schere im Kopf ?
        Ich, bin „zweipolig“, ost-west, ich habe „Spiegel“, „Sinn und Form“, „Sputnik“, „Wochenpost“ „Sonntag“, viele mehr, gelesen.
        Aber der Untergang der „Die Weltbühne“, das „Blätchen“, war der Höhepunkt.
        Die Weltbühne. Wochenschrift für Politik-Kunst &Wirtschaft,1905, begründet von Siegfried Jacobsohn, geleitet von 1926-1933 von Carl von Ossietzky.
        Ein wahrhaft aurichtiger Pole, wurde hingerichet.
        denkt, nicht folgen
        Michael

  14. Hermann Gebauer

    Snafu, (ich lass das Lieber weg, wie Du siehst, obwohl ich an Deinem selbstlosen Interesse sehe, dass Du ein „Lieber“ bist), Deine Sorge teile ich. Ich bin noch mehr Laie als JR, der mir schon als „Experte“ in Internetangelegenheiten vorkommt. Wir brauchen selbstverständlich kompetenten Rat. Allein, wenn ich bedenke, dass ein „Ausgeflippter“ plötzlich die Idee hat, alles löschen zu wollen. Wir sollten die Möglichkeit haben, die reinkommenden Artikel nicht nur in Themen-Schubladen zu sortieren, sondern sofort sicher aufbewahren zu können. Das sind wir auch den Autoren schuldig. LG, Hermann

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