Also Los!

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» (Update, 15.01.13) Planung Erstausgabe

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128 Gedanken zu „Also Los!

      1. Michael

        Sehr geehrter abghoul,
        beziehe mich auf die Kritik, „Auf dem Amt“.
        Reinhard May, das Lied heisst, „Einen Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars“, gibt es bei
        youtube, zu bestaunen.
        Vielleicht verstehen, Sie meine Kritik besser ?
        Es würde mich freuen, wenn ich, Sie inspirieren konnte.
        Viel Spass beim tüfteln.

        Michael

      2. abghoul

        Also den Text hatte ich formuliert kurz nachdem ich was ähnliches selber erlebt hatte. Originalthematik war eigentlich eine Meldebestätigung:schwer blutvergiftet nach über 10 Jahren ohne ID, musste ich irgendwie zum Zahnarzt, keine Kohle, keinen Pass, dann eine sehr skurrile Nummer beim Amt, die Geschichte ist frustabbau, deswegen habe ich die bisher auch nicht selber modifiziert;)
        Ach, die ganze Dynamik in der Story hat so viele Macken und bei mir im Turm hatte ich bisher nicht viele die den gelesen haben.
        Also Meldebescheinigung trifft es eh besser als Asyl. Und das hat eine Pointe, da Shnngie ja schon etwas länger da wohnt als jene die sich Ureinwohner nennen mögen.

      3. Michael

        Sehr geehrter abghoul,
        es war nicht meine Absicht, den Reich-Ranicki zu geben.
        Vielleicht sollte der Text, die ins Boot holen, die nicht hier sind, ohne Stimme und im Untergrund.
        Frustabbau ?-das vernebelt die Sinne, in die richtige Bahn lenken.
        Hier, die coolen Typen: Django Asyl (kein deutschen Pass, will er nicht, Vater hat einen, Django hat ein Haus, regt sich auf das in seinem Haus
        Ausländer wohnen,der Vater), gibt es alles auf youtube, wenn der Zensor GEMA…
        Serdar Somuncu, Sinasi Dikmen, Murat Topal, Kerim Pamuk, Fatih Cevikkollu, viele mehr.
        Sehr geehrter abghoul,
        Die Ohren nicht hängen lassen !
        Eröffne, die Friedrich Nicolai Wochen !
        Kritik ist überall, zumal in Deutschland, nötig
        F.N.
        Schönen Tag noch !

        Michael

      4. abghoul

        jaja, der Name stiftet etwas Verwirrung.
        So ein wenig zur Klarstellung: gebürtiger Ostwestfale,blond und mit grau/blauen Augen, offizieller Gehirnmutant(dritte Hirnhälfte), in Antiepileptikaüberdosis zur eigenen und natürlich der Sicherheit der anderen. Meinen Turm in der Grube(the pit) verlasse ich sehr selten und kriege nur von den ghoulies(Nachhilfeschüler arabischer Herkunft) Besuch.
        Der Name bezieht sich auf Abdhoul al Hazred, den Verfasser des Necronomicon(frei nach H.P.Lovecraft)
        Vollständiger Name wäre eigentlich:
        Abghoul al Hazzard, Atom Bomb of Love and Mercy
        Wundert euch nicht wenn ich mal ein zwei Tage verschollen bin, die dritte Hirnhälft sorgt trotz heftiger Medikamente für Unterhaltung von der man sich erstmal erholen muss.
        Im Mittelalter hätten sie mich einfach auf dem Marktplatz verbrannt;)

    1. Hermann Gebauer

      JR, können wir den Untertitel ändern, wie ich in dF vorschlug, und zwar in
      „Humanistische Monatszeitschrift zur Reform von Staat und Gesellschaft“
      Das scheint mir der beste Untertitel zu sein, den Nagel auf den Kopf zu treffen und auch noch verständlich zu sein für eine breite Leserschaft.
      CE

      Antwort
  1. Hermann Gebauer

    JR, Du bist phantastisch!!! Einfach grandios! Da sehe ich wieder einmal, wie die Zeit vergeht, in der mir die Technik zu enteilen droht.
    Gut das wir jetzt diese Werkstatt aufgemacht haben.
    Ich habe vor, wenn Du, Oberham und TLACUACHE einverstanden sind, in etwa 12 Stunden in dF. das erste Grundthema anzureißen, um auch das Interesse der Community zu erhöhen.
    Wir müssen es im Wahljahr schaffen, spätestens nach drei Ausgaben in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.
    Deshalb denke ich, die ersten drei Ausgaben sollten unter folgenden Oberthemen stehen:
    1. „Deutschland: Seilschaften-Republik oder Bürger-Republik?“
    Untertitel: Die Krankheit der Nation
    Begründung: Das ist unser gesellschaftliches Grundthema und Ziel. Brennendstes politisches Thema in der Republik Den Begriff Seilschaften können wir in der Analyse klären (auch die derzeitige BT-Parteien-Diktatur) und zu Reform schreiten. Da werden sich sicherlich die besten Geister der Community die Zähne daran ausbeissen, und wir müssen das in die richtige Leser-Form gießen. Dieses Thema im Wahljahr wird ein kleines Ungewitter veranstalten. Man kann die erste Ausgabe auch als (1) bezeichnen, da unter demselben Thema sicher Folgen erscheinen.
    2. „Billiglohnland Deutschland“ (1)
    Das brennendste ókonomische Thema! Könnte mit HartzIV beginnen.
    3. „Fluch über Europa: Das Merkelsche Totspardiktat“
    Das ist das wichtigste Euro-Thema und liegt mit den beiden ersten Themen den Bürgern am meisten am Herzen.
    Alle drei Themen lassen sich auch entsprechend in anderen europäischen Ländern aufbereiten, und damit einen europäischen Dialog herstellen.
    Nun ganz schnell: Wenn Du, Oberham und TLACUACHE einverstanden sind, ihr seid ja eh in der Kerngruppe, dann werde ich das erste Oberthema noch heute ankündigen. Und wir können und in den nächsten Tagen hier in der Werkstatt überlegen, wie wir das Thema untergliedern und anpacken für die Diskussion in dF.
    Liebe Grüsse, CE (Hermann)

    Antwort
    1. justrecently

      Zu den Themen 2 und 3 fällt mir zunächst am meisten ein – es gibt dazu zwar in Deutschland nicht viel Material; im angelsächsischen Sprachbereich aber schon, und das läuft zum großen Teil zwischen der akademischen und der populärwissenschaftlichen Publizistik. Nicht übermäßig kompliziert, in GB Alltagsdiskussion, in Deutschland aber bisher allenfalls Onlineplattformen wie den Nachdenkseiten vorbehalten.

      Zum 1. Thema: wie wäre es (als Richtung) mit „Das gelähmte Land“, und als Untertitel „Uns bewegt nur die Nomenklatura? Inhaltlich müsste ich mal mein Gedankenfach absuchen. Vielleicht wäre eine europäische (ökonomische und soziale) Bestandsaufnahme auch ein guter Eisbrecher für das deutschlandbezogenere Thema, also ein mögliches Erst-Thema.
      „Nation“ wirkt auf mich sehr konservativ. Ließe sich leicht „rechts von Merkel“ einordnen.

      Bei Interesse gebe ich gerne einen „Abriss“, inwiefern 2. und 3. für mich – sehr eng – zusammenhängen.

      Antwort
      1. Michael

        Sehr geehrter JR,
        was, wiki ?-Nomenklatura, mag bei den Russen….gewesen sein.
        Kader,:DUDEN:Verlagslizenz -Nr.433 139/126/86
        Interdruck Leipzig
        Best,-Nr.:577 6806
        LSV 0817
        Bestell-Nr Volk und Wissen: 734176900980
        Kader: angebildeter Stamm von Nachwuchs und Führungskräften, „Führungskräfte auf allen Gebieten, des gesellschaftlichen Lebens. Schweiz: Rahmen einer Truppe.
        !wollte nicht im Weltbild, stören
        Lasst, uns Freunde, an der Friktion sein !
        Michael
        .

    2. Michael

      Lieber Hermann,
      zu Deinem 1.Thema wollte ich Dich noch ein wenig „geistlich bestäuben“. Du brauchst Dich doch nicht mit der Analyse Begriff-Seilschaften aufhalten. Luis Trenker (Sakko an, Wäscheleine um den Hals und ab über die Alpen), früher stand „immer der Russe vor der Tür !) (Meme), H.Kohl hatte auch immer zwei Meme im Köcher (Kollektivismus, und alte SED-Seilschaften), Anfang der Neunziger (Computerfehler, nein, alte SED-Seilschaften), da müssen wir jetzt nicht noch eine Etymologische aufmachen, Leute wissen bescheid. Ich versuche mich kurz zu halten und bei Dir, muss ich es auch nicht so sezieren. Das Zentrum der Macht, ist nicht Merkel oder irgendwelche Seilschaften, die wirklich Mächtigen sind, die „grauen Eminenzen“ im Hintergrund die Fäden der Seilschaften ziehend bestimmen. Einer der gefährlichsten, auf diesem Planeten, der “ Welt-Schachspieler“ Zbigniew Brzezinski, macht der Schlagzeilen ? H.Olaf Henkel ist auch so ein gefährlicher Typ, aber der ist zu eitel, Schlagzeilen. In USA kauft man sich ein Amt, darf vorne stehen und verkünden, Brzezinski flüstert von hinten, wo man einen Krieg gebrauchen könnte. Hier ist es anders aber auch nicht besser. Der Postkartenmaler führte das Berufsbeamtentum wieder ein, Eid auf A.H., jetzt hat j. Bundesland einen eigenen Eid. Jetzt konnte sich der Beamte (damals sagen) A.H. lebt in Argentien oder ist von uns gegangen. Die Macht der Beamten ging über bis in die Neuzeit, damals Vollstrecker heute Vollstrecker. Rolf Hochhuth hat es doch im „Der Stellvertreter“ sehr gut beschrieben , die Beamten regieren durch, (keine Seilschaften, aber auch gewisse Industrie Seilschaften.) regieren. Ohne wohl genährte Beamte ist kein Staat zu machen ( Adenauer ?) Mit wem will man den Staat machen ? (Adenauer ?) NAZIS bleibt an Bord)), Hermann, Du kennst das besser als ich. Wenn ich morgen alle Politiker einfange ? -es geht weiter wie bisher, warum ?- weil der Beamte Dienst „tut“. Belgien ohne Regierung, ging auch ohne. Pofalla, Westerwelle, Merkel, eine Bedrohung ?- nein ein Beamter der Kenntniss darüber erlangt hat wo ich wohne, weil ein Beamter vom Meldeamt … /-ich habe nichts gegen Seilschaften, im Gebirge nützlich. Heute gut vernetzt (Guttenberg)v wird nachgeliefert. Wir könnten doch bei der schönen, stimmigen aus der Kreidezeit stammenden Vokabel: Filz bleiben. Bürgertum, Beamtentum, Zivilgesellschaft, wie will sich da der Beamte ausklinken, verliert die Stellung. Hermann, Filz, Du kennst doch sicher auch von der Oma/Mutter selbgestricktes, sei es Socken oder Pullover, Mutter/Oma hat einen gezielten Schnitt gemacht, und ich wurde durch die Wohnung geschickt, mein Oberkörper war nach einiger Zeit nackt, aber Oma/Mutter hatten die Wolle, demnach die Macht mir was neues zu stricken. Eine Putzmacherin hat ihr Ziel erreicht, sie steht mit dem Filz vor einer Wand.
      Unter Dampf und Druck entsteht etwas, was sich nicht in Wolle verwandeln läst, der gute Filz.
      Hermann, das war der 4.te Anlauf, mir geht die WordPressscheisse auf die Nerven. Michael

      Antwort
      1. Hermann Gebauer

        Lieber Michael, jetzt erst habe ich noch einmal Deinen Einwand erwischt. Bisher ist mir das geschickte Ausnutzen der Werkstatt noch ein wenig schleierhaft, wohl, weil ich Analphabet in diesen Dingen bin. Ich bestehe keineswegs auf dem Seilschaften-Begriff, er war mir nur so natürlich wie bei Dir der Filz-Begriff, der ebenfalls nicht schlecht ist. Selbstverständlich stehen hinter diesen Begriffen das Kapital, das einen politischen und administrativen Apparat braucht, um seine Interessen zu vertreten. Und Du siehst auch heute noch jeden Tag, wie sich das Kapital seine „Reserve-Armee“ an Arbeitskräften schafft, um sich zu reproduzieren und dabei seinen politischen und administrativen Apparat einsetzt. Wir könnten auch reden von der politischen und administrativen Oligarchie, die vom Bürger als Regierung/Parteien und Beamtenapparat wahrgenommen wird. Und Regierung/Parteien, wie Du richtig sagst, sind nicht die „endlichen“ Gegner des Bürgers. Trotzdem sind sie die sichtbaren und als solche zu bekämpfen. Dass der Aufklärung willen das private Kapital als eigentlicher Verursacher des derzeitigen Staats-Modells aufs Korn genommen werden muss, ist offensichtlich. Wenn Merkel ihr TOTSPARDIKTAT in Europa ausübt, muss natürlich der sogenannte Auftraggeber genannt werden. Schäuble, der zu meiner Zeit als junger „CDU-Soldat“ studiert hat, hatte sich ganz bewusst von Beginn an auf den Pakt mit dem Kapital eingelassen und während der 68er Studentenrevolte, als wir auf die Barrikaden gingen, vornehm in Junge Union-Zirkel verkrochen. Unter Kohl ist er dann als „Schwertträger“ des Kapitals groß herausgekommen, und vertritt die Interessen des Kapitals mit Bravour. Aber ihn oder Merkel zu schonen und sie nur eals Marionetten hinzustellen, ist nicht ganz richtig. Denn sie handeln auch in ihrem ganz eigenen Sinne der Macht, der Selbstdarstellung mit Eingang in die „Geschichte“ und der guten Knete in der „goldenen“ Pension. Hermann

      2. kdyby

        @Hermann Gebauer Januar 26, 2013 um 1:27 vormittags
        „….Aber ihn oder Merkel zu schonen und sie nur eals Marionetten hinzustellen, ist nicht ganz richtig. Denn sie handeln auch in ihrem ganz eigenen Sinne der Macht, der Selbstdarstellung …“ Ja, das sehe ich auch so – zumal es deren Job ist einen Auftrag als demokratisch gewählte Volksvertreter zu erfüllen.

        Habe mich kürzlich mit einem Leiharbeiter unterhalten,es ging um den riesen Unterschied zwischen dem was er in einer Stunde verdient und was die Leiharbeits-Firma bekommt – er dachte nach, ohne Neid, sondern eher auf der Suche nach der Logik des Ganzen: „… an dem System stimmt etwas nicht. Wenn man in irgendetwas Energie hineinsteckt, dann kann nie mehr Energie wieder herauskommen als man hineingesteckt hat, das wäre ja wie diese ewig laufenden Maschinen. Aber hier funktioniert das und alle tun so als wär das normal….“
        – Nun, ich hab sein Gefühl bestätigt und ihm dann etwas vom Zinskapitalismus erzählt,

        Aber was zurückblieb bei mir, war der Gedanke, dass es wohl genau das ist, womit sich viele von uns unwohl fühlen. Es ist diese den Naturgesetzen wiedersprechende Logik wie sich Menschen in unserer Kultur ihre jeweilige Existez aufbauen – die einen extremer die anderen bescheidener …

      3. Hermann Gebauer

        Liebe Marie, Menschen wie diesen Leiharbeiter müssten wir bewegen, ihre ganz eigene Sicht der Dinge zu schildern. Gut, bei der ersten Ausgabe sind wir noch nicht beim Ökonomischen, sondern beim Staat und dem Bürger. Aber diese Menschen sollten sich äußern, wie sie den Staat sehen, und ob sie sich von ihm vertreten fühlen, bspw. auch in ihrer Arbeitssituation. Es geht ja um ihr Leben und ob sie dieses nicht oder doch beeinflussen können, und welche Rolle der Staat dabei spielen sollte. Morgen schicke ich eine Antwort aus JRs Zusammenfassung und übers Wochenende sollten wir soweit kommen, dass wir ab Montag loslegen können. Und wie gesagt, die jungen Leute sollten ihren Teil selbst gestalten. Wir werden sehen, wie das am besten möglich ist. LG, Hermann

  2. Hermann Gebauer

    JR und die anderen „Einklicker“, erst einmal Dank für die Korrektur des Untertitels!
    zu Thema 1: Ich habe bewusst das komplexe gesellschaftliche Problem herausgenommen, da es allen anderen zugrunde liegt, nämlich die aktuelle Herrschaftskonstellation, die ja alle anderen Problembereiche determiniert. Auch der Bürger fühlt sich weiterhin als „Untertan“, der alle vier Jahre nur abnickt. Die Erst-Ausgabe würde sich folglich der empfundenen Abhängigkeitssituation des Bürgers (Zivilgesellschaft) vom Staat widmen und diese Abhängigkeiten sichtbar zu machen versuchen, was wiederum in diesem Wahljahr mit Erfolg von allen Parteien verschleiert werden soll, um die nächsten vier Jahre ungestört weiter regieren zu können. Nun gut, wenn wir dem Thema zustimmen, was auch im Untertitel der Monatszeitschrift klar angesprochen wird, dann müssten wir die Abhängigkeitsverhältnisse, oder Herr-Knecht-Verhältnisse in der bestmöglichen Weise problematisieren und zu Überlegungen kommen, die aus dieser gesellschaftlichen „status quo“-Situation führen könnten. Eine derartige Problematisierung unserer Gesellschaft würde den sofortigen Protest der „Seilschaften“ hervorrufen, und die Diskussion aus der Zivilgesellschaft heraus würde in gegensätzlicher Richtung verlaufen, wobei wir diese Diskussion kanalisieren könnten. Bei der Analyse des Themas könnten die besten Geister der dF-Community mobilisiert werden, ebenso wie bei Reform, Utopie und Einbettung in die Kunst. Wir als Herausgeber und „Fazilitadoren“ der Beiträge müssten unsere Qualitäten, außer dem Eingangs-Blog, hauptsächlich für die Zusammenfassungen in eine „Konsumenten-Sprache“ des Normalbürgers einsetzen.
    Dein Vorschlag: „Das gelähmte Land“ würde ich schon gern als Untertitel wählen. Deshalb, da sozusagen die „Krankheit“ der Gesellschaft implizit ausgedrückt wird. Man redet auch bspw. von der Krankheit (im figurativen Sinne) des Islam oder der Krankheit der modernen Demokratien (die wie durch ein Krebsgeschwür befallen sind). Im Titel muss klar die augenblickliche Fremdbestimmung des Bürgers durch das Machtmonopol von politischen und ökonomischen Interessengruppen zum Ausdruck kommen, und zwar in polemischer Weise, was von der größtmöglichen Leserschaft auch verstanden wird und zur Replik und zum Nachdenken anregt. Der Begriff „Seilschaft“ ist soziologisch selbstverständlich bisher nicht definiert, wird aber von den Nicht-Seilschaften-Mitgliedern sofort verstanden und ruft auch sofort den Protest der „Seilschaften“ selbst hervor. Die fühlen sich sofort angesprochen mit diesem Begriff und kommen, ihre Privilegien verteidigend, aus ihren Löchern. Das gäbe uns die Möglichkeit, diesen diffusen und populärwissenschaftlichen Begriff zu klären, über die Community, und eventuell in der tatsächlichen Ausgabe in anderer Weise, aber auch provozierend, zu verwenden.
    Wie wäre es also mit:
    Titel: Deutschland: Seilschaften-Republik oder Bürger-Republik?
    Untertitel: Wege aus dem „gelähmten Land“
    PS:JR und andere, das wären ja auch wieder Vorschläge, die von der Community in der Diskussion verbessert werden könnten, also keine endgültigen Titel.
    Wenn ich diese Titel so einsetzen würde in den einführenden Blog zum Oberthema, so werden sich da schon die Gemüter erhitzen. Derweil überlegen wir uns hier, wie wir das allgemeine Thema strukturieren und was wir für Ergebnisse erwarten. Die vier Blogs zum Diskussionsbeginn könnten dann etwa in 10 Tagen erscheinen.
    Was meinst Du/Ihr zu dem Ganzen?
    LG, CE

    Antwort
    1. Hermann Gebauer

      Zusatz: Ich bin mir sicher, dass andere Publikationen, wenn sie von unserem Projekt und Thema etwas spitz bekommen, (Spiegel, Zeit, dF, Taz, Welt) auch mobilisieren, da sïe sich die Meinungsführerschaft über ein so wichtiges gesellschaftliches Thema nicht nehmen lassen wollen. Das wäre auch ein gewünschter Effekt von unserer Seite aus, die Themen und Diskussion in die Gesellschaft hineinzutragen. Unser Produkt wird sich in jedem Fall unterscheiden als verständliches Nachschlagewerk, Kompendium, Flugblatt-Inhalt und vor allem durch Vorschläge zur Reform. CE

      Antwort
    2. justrecently

      Ich bin mit meinen Ideen nicht verheiratet – am Ende werden wir sicher immer zu einem Kompromiss kommen müssen. Ruhig die Vorschläge so einstellen, würde ich sagen, und dann mal zusehen, was draus wird.

      Noch ein wichtiger Punkt aus meiner Sicht: ein Blog ist kein Weltereignis, so reizvoll es auch ist, überhaupt einmal publizistisch einen Stiefel durchzuziehen. Aber das wird Zeit brauchen, und wir sollten uns unsere Begeisterung gut einteilen, damit sie lange vorhält. Drei bis vier Qualitätsausgaben werden es vermutlich schon sein müssen, bevor überhaupt lebhaft mitgeredet wird.

      Also: langer Atem, und kluge Kräfteeinteilung/Arbeitsteilung. Allen einen schönen Abend/Nachmittag!

      Antwort
      1. Hermann Gebauer

        Ok, ich werde wie angegeben vorgehen. Morgen wirst Du den Blog vorfinden. Noch einen guten Schlaf, Du hast es verdient. In einigen Stunden werde ich auch abdriften, CE

  3. justrecently

    In unseren Freitagsdiskussionen ist ja auch von internationaler Vernetzung die Rede. Das sollte sich dann vielleicht auch im „About“ (kurze Selbstdarstellungen auf Deutsch, Englisch und Spanisch) niederschlagen, und vielleicht auch in Übersetzungen oder zumindest „abstracts“ der deutschsprachigen Beiträge.

    Hatte auch an Chinesisch gedacht, aber das kann ich vom Zeitaufwand her nicht einmal auf meinem persönlichen Blog leisten. Aber (bedingte) Dreisprachigkeit wäre vielleicht möglich, oder?

    Im Zusammenhang mit dem „Totspardiktat“ habe ich den Eindruck, dass spanische Leser dazu möglicherweise einiges zu sagen hätten. Wie sehr diese „euorpäische Öffentlichkeit“ fehlt, fiel mir auf, als ein Spanier sich auf dem Blog eines amerikanischen Ökonomen sehr ausführlich über die deutsche Rolle (wie er sie sah) ausließ.

    Das größte Problem Europas ist sicherlich nicht die fehlende gemeinsame „Wirtschaftsregierung“, sondern eine gemeinsame europäische „Öffentlichkeit“. Ohne die fehlt jene gegenseitige Wertschätzung, die für eine faire Auseinandersetzung notwendig ist.

    Antwort
    1. Hermann Gebauer

      Die Idee der Internationalisierung ist unbedingt, wie Du vorschlägst, zu verfolgen. Auch ich kann ohne Weiteres zu Abstracts beitragen. Mein Gott, wenn Du soweit Chinesisch könntest, wäre das riesig. Mein Bruder könnte bspw. auch ein japanisches Abstract erstellen.
      Lieber JR, wenn Du einverstanden bist, werde ich das Oberthema so einstellen, wie in der Antwort auf Dich geschrieben, mit kleinen Adjustments.

      Antwort
      1. Hermann Gebauer

        Lieber Oberham, da sind Teile/Gedanken drin, die in die erste Ausgabe hineingehören.

      2. Hermann Gebauer

        Lieber Oberham, nach, ich würde sagen drei Tagen weitere Antworten abwarten, können wir uns überlegen, welche Kerngruppe beginnt, die Untergliederung der Erst-Ausgabe zu machen. Das wird weitere 3-5 Tage dauern. Dann stellen wir diese Themen vor und das Schreiben kann beginnen. In Deinem Fall habe ich mir überlegt, dass es phantastisch wäre, in Deinem überschaubaren Bereich (eventuell Kreis oder Wahlbezirk) die Machterhaltung der politischen und wirtschaftlichen Seilschaften/Elite/Oligarchie über die Bürger plastisch zu machen.Das würde vielleicht sofort einen Aufschrei provozieren, der aber fruchtbar für uns ist. LG, CE

  4. kdyby

    Hallo zusammen,
    so … jetzt habe ich aber vieeeeel gelesen (Freitag 1-3 Brief; gefühlte 1xx Kommentare ).
    Alles zusammen, sympathisch!
    Ok – warum ich mich einklinke?
    1. Die Idee ist gut!
    2. Ich habe ein persönliches Lebenserfahrungs-Profil und einiges an „zu Lachen und zum Heulen“ in deutschem Lande erlebt.
    3. Ich erfülle wohl mit meiner Famile das Profil der potentiellen Leser- und Lese-Stofflieferanten.

    ABER ich bin nicht der gute Schreiber … bis ich mal ne Kurz-Storry ausformuliert habe wirds wohl wieder Winter …

    Ich kann mich anbieten für ein Skype-Interview – falls ein guter Schreiber hier ne nette gruselige Geschichte braucht aus dem Deutschland der letzten 25 Jahre.

    UND … wenn das ernst gemeint ist, dass mit der Zielgruppe und auch ein Lehrling solls lesen. Bitte denkt daran, in keiner Hauptschule lernt jemand Fremdwörter (benutzen Null Problemo, aber es sollte irgendwo erklärt sein) .

    Antwort
    1. Hermann Gebauer

      Lieber/liebe kdyby, herzlich willkommen. Phantastisch, dass Du mitmachen willst. Reih‘ Dich mit Deinen Kids ein, jeder, auch diese, werden gebraucht. Es soll ja eine Zeitung auch von ihnen und für sie sein. Jeder soll davon profitieren!
      Liebe Grüsse, CE

      Antwort
    2. miri.van.osendorf

      Sehr geehrter kdyby,
      von Skype habe ich keine Ahnung, weiss nur das es von irgendwelchen Diensten belauscht wird.
      Auch fehlt mir die Bandbreite, habe mein DSL gekündigt (ziehe um) habe zwei Karten für unterwegs mobil, da geht manchmal nichts.
      Du könntest Dich ja in Dein innerstes zurückziehen und ein mp3 aufnehmen, würde dann versuchen einen Text zu basteln, würde Dir den Text schicken Du entscheidest was damit gemacht wird. Jetzt habe ich mich auch noch verfahren (alle Du, Dir bitte durch GEBE „Sieees“ ersetzen.
      mmiri2000@aol,com
      miri.v.osendorf@gmail.com
      Gruß
      Michael

      Antwort
      1. Hermann Gebauer

        Lieber Miri (Michael), belassen wir es beim Du. Hier sind wir unter uns. Ab morgen geht es los! LG, CE

  5. kdyby

    Ok, ich gebe unzensiert weiter, es ist ja erstmal ein Brainstorming, den Vorschlag meiner Tochter (Zielgruppe)
    Kurzprofil: 22, w, us-afrocaribbean-deutsch-tschechisch-mix; Köln,
    Schulen: Realschule, HipHop-Aera/ Reggae/ Jazz/ „ich werd HarzIV“, danach Fachabi an teilw. priv. College, jetzt Student International Releations, gut vernetzt.
    >> Ihr Vorschlag zum Titel:
    „El Condor“ (besser als grün und Adler – negativ Assotiatonen wg. „politsch-öko-grün = moralapostolisch“ und „Adler = konservativ, erzdeutsch in jedem Film“, El Condor ist ok – auch für Ohren deutscher Kids – klingt Exotisch, und Karibik ist eh angesagt, aber das „pasa“ machts zu lang.

    Untertitel (wenn wirklich global und für Jugend gedacht):
    Worldwide Gangster Monatszeitschrift für humanistische …. (der Rest wäre dann noch ok)
    ——
    Ich melde mich dann noch mit den Vorschlägen meiner Jungs (18, 20) bis zum Wochenende. Und ggf. derer Freunde (ich hab hier mittlerweile so eine Art WG der wechselnden 16-26 jährigen unterm Dach)
    ——
    Also wenn wirklich etwas für den gesellschaftlichen Umbruch gesucht wird, sollten wir uns nicht zu viel Gedanken um die Vergangenheit und „political correctness“ machen (die Idee ist sonst tot für die angedachte Zielgruppe bevor die Zeitung aufgeschlagen ist. Aber die Kids sehnen sich sehr wohl nach einer Sprache des Respekts, sie beschweren sich über die Pöbelein in Bundestagsdebatten!
    Die letzten 20 Jahre war das Schulsystem so miserabel – zuviel Geschichte und (Welt-)Literatur hat da kein Arbeiterkind abbekommen.

    Zur Orientierung was Jugend anspricht: Der Kandidat DrJur. Vladimir Franz in tschechien (er bezeichnet sich selbst als konservativ) hat es im ersten Anlauf auf 7% geschafft. 75% aller Jugendlichen haben ihn gewählt.
    Und sein Programm unspektakulär – es waren einfach humanitäre Werte und das Aufbegehren gegen die soziale Kälte in der Gesellschaft (mit all ihren negativen Folgen für Mensch und Natur weltweit).
    http://www.goethe.de/ins/cz/prj/jug/leb/de9836452.htm (Sowie Vladimir Franz auf Facebook und Wikipedia)

    Fragt „The Lost Generation“ (Hey vielleicht auch ein Titel?)

    Antwort
    1. Hermann Gebauer

      Lieber/liebe Kdyby, ganz herzlichen Dank für Deine Antwort, die ganz wichtig für uns ist. Bin schon gespannt, was die Jungen da bringen. Übrigens, die „Kids“ (liebevoll gemeint) sind eingeladen, mitzumachen!
      Grüsse aus Panamá, CE

      Antwort
      1. miri.van.osendorf

        Sehr geehrter Herr Gebauer,
        ich kann Ihnen sagen was mit den „Kids“ abgeht.(nicht belehrend) Ich weiss nicht ob Sie es verfolgt haben ?
        Ich habe von Anfang an auf ZDF neo log in tv gesehen, das ZDF war so naiv sich bei den „Kids“ anzubiedern, weil die sich gedacht haben die „Kids“ sind 21:00Uhr eh schon bestoffelt und bekommen nichts mehr mit. Dem war aber nicht so !
        Es handelt sich um mitmach TV, E-Mail, Twitter u.s.w., Mails wurden (hier bewusst schon die Vergangenheit eingetütet) wenn es zum Thema passt vorgelesen,
        und an einen Gast weitergereicht, die Twitter-Leute wurden (wie oben) per Laufschrift am unteren
        Bildrand eingebunden. In den ersten Staffeln war die „Bude“ voll (Studio), 2 Kirchen-Politschranzen, gegen 2 „Kids“ oder 2 Leute die wirklich vom Fach waren (wird glaube ich Zeitgeschichte), da die Schranzen regelm. mit den Kopf durch die Kompetenzwand wollten, und sich immer mehr die Peinlichkeit der Schranzen herausstellte musste das ZDF handeln (wer da um sich zu profilieren freiwillig hingegangen ist, dem kann nicht geholfen werden) Sendezeitverschiebung um 30min. nach hinten, Studio verkleinert vielleicht noch 20 Sitzplätze (wollte zählen, die sind geschickt, früher frontal in die Massen filmen, heute mit seitlicher Drehung) und Achtung vielleich 15 GEZahlte Stehplätze. Ich bin sehr zuversichtlich was die „Kinds“ anbelangt, aber wir sollten sie so nicht benennen, das habe sie nicht verdient. Früher wurde der „Stift“ zum Bier holen geschickt, da sind wir doch schon weiter.
        Mit sehr freundlichen Grüssen
        Michael

      2. Hermann Gebauer

        Lieber Michael, ich bin für Dich der Hermann. Wie ich sagte, „Kids“ liebevoll, aber auch das ist nicht korrekt, ganz Deiner Meinung und auch der Meinung der Jugend. Habe selbst schon zwei Enkel in diesem Alter. Also dafür Entschuldigung. Wir und sie sollten uns schlicht und einfach mit unseren Vornamen anreden (meine Kinder und Enkelkinder tun das sowieso mit mir) und als Generationenbezeichnung von unserer Seite den Begriff unsere Jugend benutzen. Wenn die Jungen allerdings von den „Alten“ reden, bin ich persönlich nicht allzu begeistert, da ich bisher nie als Alter bezeichnet wurde. Na ja, vielleicht muss ich mich eines Tages doch mit den Tatsachen abfinden. Ich fing im Wahlalter auch das Rebellieren an und hätte mich gegen „Kinder“ oder „Kids“ zur Wehr gesetzt. Das nur dazu. Und bitte für die Jugendlichen eine Entschuldigung meinerseits.
        In der ersten Ausgabe schon, in der wir über das aktuelle Verhältnis des Bürger zum Staat/Parteien Stellung nehmen wollen, ist ganz wichtig, wie steht unsere Jugend zum Staat/Parteien und welche Vorstellungen haben sie bezüglich einer Veränderung dieses Verhältnisses.
        Wir werden ab Morgen diskutieren, wie wir die Kurz- und Langausgabe inhaltlich gestalten werden, etwa 3 Tage lang. Mir schwebt vor zumindest in der Langausgabe, einen gehörigen Platz ausschließlich für die Jugend bereitzustellen.
        Weiteres ab Morgen. Bin voll begeistert, wenn die Jugend ihr eigenes Magazin im Magazin gestalten. Hier zählt die Demokratie und gleichberechtigte Teilnahme um die Sorge für eine menschlichere Zukunft.
        LG, CE

      3. kdyby

        Hallo zusammen,
        danke Hermann, mal sehen ob und wann sie einsteigen.
        Ich denke, der Blog hier ist für einen Einstieg zu verwirrend – aber bescheid wissen alle 3.

        Also zum Thema Kids – hey, ich bin die Mutter. Ich darf das 😉
        Was dann in der Zeitung steht — erstmal egal.

        Marie

    2. justrecently

      Hallo kdyby,

      vielen Dank für das Feedback und Angebot! Ich bin erst heute nachmittag oder gegen abend wieder online, freue mich schon auf die Diskussion.

      Antwort
      1. Hermann Gebauer

        Da schließe ich mich an, wie bereits gesagt! CE
        PS: Es wird auch für die Jugend Möglichkeiten der Einmischung geben. Müssen uns überlegen, wie wir das hinkriegen.

    3. justrecently

      Hallo nochmal, kdyby,

      da ich auf dem flachen Land wohne, werde ich z. B. Skype erst einmal ausprobieren müssen. Die Verbindung ist hier nicht die beste. Für Yahoo Messenger reicht es allerdings, auch audio.

      Kann auch gut sein, das andere im Team da bessere technische Voraussetzungen haben als ich. Das werden wir noch klären.

      Auf die Vorschläge zur Orientierung freue ich mich schon. Einfach alles in die Diskussion, brainstormingmäßig – die Einteilungsarbeit beginnt dann noch früh genug.

      Einen schönen Abend!

      Antwort
      1. Hermann Gebauer

        Lieber JR, was findet da für eine bizarre Diskussion von zwei Bloggern statt, mit deren internem Streit wir nicht das Geringste zu tun haben.
        Schreibe Dir heute Abend noch einmal. LG, CE

      2. justrecently

        Ich denke, wir kriegen schon einen Leitfaden zurecht, mit dem sich für alle Interessierten gut diskutieren lässt. Aber so eine Art Protokoll – möglichst einfach und gut nachvollziehbar für alle Beteiligten – werden wir dafür schon brauchen.

        Oder, wie Walter Sobchack sagt:

        There are rules.

        Von daher ist ein E-mail-Austausch eine gute Idee. An Abghoul, Oberham und Tlacuache schreibe ich dann auch noch. Bei Bedarf kannst du ja gleich an uns alle mailen.

        Schönen Nachmittag! — JR

      3. kdyby

        Hallo justrecently.
        oh das mit dem land kenne ich zu gut…
        Ja wir kommen noch zusammen irgendein Interview wirds schon.
        Michael hat sich auch angeboten zu schreiben -fein ich werd wohl meine Storries los.

        Also ad hoc „Überschriften“ zur Erlebeniserzählung :
        > Wenn kein Formlatt 3, dann ewig kein BAföG? Doch und flott!
        > 3 Regeln um nicht vor dem JobCenter zu verhungern
        > Kindergeld – klarer Anspruch bis 25, aber wehe du lebst einfach nur!
        > Kein Schülerticket? Dann bist du an der falschen Schule!
        > Geschichtsplatte mit Sprung: 3 Schuljahre fanzösische Revolution bis zum Abschluß (Lehrermangel)

        Also ich bin mal gespannt was man jetzt hier so unter Politik versteht.
        Ich werde nicht müde meinen Kindern zu erklären, dass auch der Preis einer Michtüte Politik ist ….

        Grüße
        Marie

      4. oberham

        ups…. zu spät…. ja – bei mir kam das auch an – aber unter einer Kommentarzeile ;-)… – war nicht auf meinem Blog(mom … arbeite ich an einem Text)

  6. snafu

    Unabhängig vom Inhalt (der da hoffentlich noch kommen wird), nur mal die Frage: warum ausgerechnet diese Verpackung (Template)?
    Alleine schon, daß in auf der Hauptseite die Anzahl der Kommentare nicht mehr angezeigt werden, was primär den Vorteil hat, daß man als Besucher direkt zu den Kommentaren springen kann und nicht immer wieder den gesamten Content durchscrollen muß, betrachte ich als Nachteil.
    Die Typografie mit ihren großen Zeilenabständen ist auch …. nuja, wenn es euch gefällt, es ist aus meiner Sicht aber unpraktisch, weil man dadurch bei langen Texten weniger Inhalt auf der Seite hat und mehr scrollen muß.

    Da waren die beiden Vorgänger, Academica und Twenty Twelve (wenn ich mich recht entsinne) optisch gefälliger.

    Antwort
    1. justrecently

      Template-Anregung umgesetzt, snafu. Dabei wird es jetzt aber voraussichtlich bis Montag nachmittag auch bleiben; es sei denn, Oberham nimmt eine Änderung vor. Da er selbst auf WordPress bloggt, wird er sich damit auskennen.
      Schönes WE und gute Ideen!

      Antwort
      1. Hermann Gebauer

        Lieber JR: Ich habe Oberham die Anregung zur Gliederung übersandt. Werde hier auch einen Versuch machen, ob ich den Vorschlag zu Dir schicken kann. Wenn das klappt, kannst Du dann alle darauf hinweisen? CE
        JR: Es hat geklappt, wie Du siehst. Bis Morgen! CE
        Vorschlag: Gliederung Erst-Ausgabe
        Vorbemerkung:
        Einen schönen Montag Euch allen und auf ein gutes Gelingen!
        Ich will nochmals betonen: Meine Vorschläge sind auch so als Vorschläge gemeint und können und sollen jederzeit von allen Beteiligten modifiziert und verbessert werden. Es gibt nicht den oder die Ober-Macker. Das macht uns die Arbeit schwer aber andererseits wird sie demokratisch legitimiert sein. Der Nachteil: Verzettelung, der Vorteil: Identifikation aller Beteiligten. (Das zur Kritik, die häufig von Außen kommt: Alles dauert zu lange, und wird einseitig von Costa determiniert). Ich bin der Letzte, der etwas determinieren will und weiß auch, dass Prozesse, wie derjenige, den wir anstreben, langsam in voller Verantwortung von allen angegangen werden müssen.
        Gliederung
        1. Titel des Magazins mit Logo und Untertitel (Darüber sollten wir bis Mitte Februar Konsens schaffen. Ich schlage vor, dass eine/r sich bereit erklärt, noch einmal alle Namen zusammenzutragen und in etwa einer Woche als Blog in dF zur Abstimmung stellen, auch wenn wir uns von der Community-Meinung nicht abhängig machen sollten. Aber eine dauernde Rückmeldung der dFC ist hilfreich, um Transparenz zu schaffen und den einen oder anderen zur Mitarbeit zu bewegen. Außerdem wird dem dF gezeigt, dass wir als Blogger-Gemeinschaft oder Kooperative anders arbeiten als ein Profiblatt der 4. Gewalt, der Medien).
        2. Kurz gefasstes Editorial (Hierin beschreiben wir zusammenfassend Sinn und Zweck des Magazins, sollte nur wenige Sätze umfassen, nicht mehr als drei)
        3. Titel der Erst-Ausgabe, eventuell Untertitel (2 und 3 können getauscht werden, ich hatte gedacht, dass dieses Editorial eventuell in einem links stehenden Kasten unter dem Titel steht und Titel der Erst-Ausgabe mit Untertitel rechts daneben.)
        Als Titel der Erst-Ausgabe schlage ich sinngemäß die Behandlung der Stellung des Bürger gegenüber dem Staat vor (politisches Grundproblem einer jeden Gesellschaft). Seht die 1. These meines Blogs mit der Allianz zu dF. Bspw. Könnte ein Aufreißer her: „Der entmündigte Bürger!“ „Parteienstaat ohne Bürger“ oder dergleichen. Untertitel könnte sein: Widerstand gegen den gesellschaftlichen „Status quo“.
        In dem Blog zum Zentralen Thema hatte ich auch erwähnt, dass von der Logik her das zweite Heft dann die wirtschaftliche Dimension der Gesellschaft behandelt wird. Natürlich können wir in Heft Eins nur erste Gedanken und Beiträge einstellen, aber in zukünftigen Ausgaben wird die politische Dimension der Gesellschaft weiter vertieft.
        4. Detail-Gliederung
        4.1 Kurzausgabe (vier Seiten) Hier sollten wir im Wesentlichen die ausführlichen Beiträge von a) bis d) in der „Langausgabe“ zusammenfassen.
        a) Analyse: Leben wir im vertikal organisierten Parteienstaat? Zusammengefasst auf einer Seite: Die Rolle der Parteien in Deutschland und die Einflussmöglichkeit des Bürger auf diese Parteien.
        b) Utopie: Horizontale Gesellschaft, in der der Staat vom Bürger kontrolliert wird und Parteien Platz machen für die Gemeinschaft der Arbeitenden auf der einen Seite und der Konsumenten auf der anderen, das heißt eine Gemeinschaft des Bürgers, der gleichzeitig Arbeitender/Produzent und Konsument ist und zu einem Kompromiss finden muss zwischen materieller und immaterieller Bedürfnisbefriedigung finden muss.
        c) Potenzielle Reform: Wie stellen wir uns eine mögliche Stärkung der Zivilgesellschaft gegenüber dem von Parteien und Wirtschaft bestimmten Staat vor.
        d) Künstlerische Begleitung der Punkte von a) bis c) in Worten, Skizze, Photo, wie auch immer.
        4.2 Erweiterte Ausgabe (16 bis 20 Seiten)
        a) bis d) wie in Kurzausgabe aber jetzt als ganze eingesandte, subjektiv gesehene Beiträge, wobei wir jeweils a) bis d) in einen deutschen und außerdeutschen Teil untergliedern können, um Vergleiche mit anderen Gesellschaften in Europa und außerhalb Europa anzustellen. Wir könnten uns auch überlegen, ob wir den deutschen Teil immer zweigeteilt behandeln: Die Sichtweise der arbeitenden Generation und im Rentenalter befindlichen und andererseits die Sichtweise der Generation, die in Ausbildung befindlich ist. Das könnte technisch auch so gehandhabt werden, dass anfangs ein Drittel für die Jugend reserviert ans Ende gestellt wird, vielleicht später sogar die Hälfte des Magazins ausmacht.
        Im Teil a) Parteienstaat wäre mir ganz wichtig, die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Parteien und Gewerkschaften zu beschreiben, und wie sich die Vernetzung ständig verstärkt und die Gewaltenteilung im Staat aufzuheben beginnt (bis auf die Medien). Dadurch den Bürger immer mehr zum reinen Untertanen degradiert.

  7. miri.van.osendorf

    Hallo Leute,
    habe beim Freitag mitgelesen, ich möchte mich gern von Anfang an und an vorderster Front in Stellung bringen. Ich bin ein altgedienter „Sonntag“ Leser. Würde auch die 166$ für den Server übernehmen, damit die Sache an Fahrt gewinnt. Die „Junge Welt“, „Das neue Deutschland“, die Anderen und Augstein verkaufen keine gedruckten Zeitungen mehr, liegt es am Fisch, Überfischung, ich habe meine liebe Not meine gedruckte Post aus den von Lidl, Aldi und Co zu trennen. Also ? Wozu drucken, was keiner braucht ? In einem Amt darf keiner so
    irgendetwas verteilen oder auslegen, und wenn nur unter Zustimmung, des Amtes, wenn Ihr die erreichen wollt, die sich nicht für Eure Themen interessieren ?- jeder „Kloppi“ hat ein Telephon mit W-Lan, näher am Kunden, und auch heimlich auf dem Amt (Kloppi-vom Hauptstrom geistig ausgedünnter Mensch). Die Texte müssen auch prägnanter werden, manches ist einfach zu lang und schläfert ein, Die Aufgabe sollte sein, aus einem Blog, DEN BLOG zu etablieren. Nur kurz zum Namen, El Condor paso, Google ist voll davon (Musik) bevor die „UNS“ entdecken sind die Leser über die Musik eingeschlafen. Faktum! gegründet am! Name: „Der Demokrat“ Wenn es bei jemanden ankommt, bitte Rückmeldung.
    Wie und wo kann ich mitmachen ? Ich weiß auch nicht ob dies bei Euch ankommt, alles kompliziert, MITMACHEN aber wie und wo ? Auch müsste es eine konstituierte-Sitzung geben, ich würde es mir einiges kosten lassen

    Antwort
    1. Hermann Gebauer

      Liebe/lieber Miri, wie Du siehst, ist die Idee auf dem Tisch, mit langatmigen Texten, aber immerhin. Das hat auch zu vielen Klärungen beigetragen.Es wird von Mal zu mal schneller. gehen. Diese Website ist als „Werkstatt gedacht, wo wir schneiden, feilen und vieles mehr, bevor das Endprodukt in demokratischer Weise hergestellt ist. Aus den Blogs entnimmst Du unsere „ideologische“ Stoßrichtung und auch unsere demokratische, horizontale Arbeitsweise. Am Montag beginnen wir für einige Tage die Diskussion der inhaltlichen Themen der Erstausgabe. Dazu werde ich bis Montag früh hier eine erste Diskussionsgrundlage einstellen. Nun zur Website. Sie wurde in aller Schnelle erstellt und muss an unsere Arbeitsweise angepasst werden. In meinem Beitrag werde ich meine Meinung dazu bringen, weiss aber nicht, wie das technisch geht. Da mussen junge Experten ran, die das besser verstehen.
      Ich finde das toll, dass Du mitmachen willst. Wir alle wollen etwas bewegen und jeder guten Willens und die/der ihren/seinen unabhängigen Kopf bewahrt hat, ist willkommen.
      Dann bis Montag! Liebe Grüsse, CE

      Antwort
      1. justrecently

        Herzlich willkommen Miri! Costa, ich bin am Montagnachmittag wieder „drin“; ich nehme an, das deckt sich in etwa mit Montagmorgen in Panama. Dann kann ich deinen Post auch einstellen. Einfach zumailen: duibudui@hotmail.de

        Ansonsten am besten Oberham deinen Post zumailen und ihn bitten, den einzustellen. Er bloggt selbst mit WordPress, und kennt sich entsprechend aus.

        Schönen Sonntag
        JR

  8. miri.van.osendorf

    Sehr geehrter Herr Gebauer,
    lieber Hermann, warum wissen einige wenige mehr als ich ? Warum muss ich auf die „Verkündigung“ am Montag warten (erscheint der Herr Jesu persönlich ?), warum sind einige vernetzter als ich ? Ich will hier nicht den G.v.Grote geben, aber in einer „Konsenssauce“ will ich nicht ertrinken. Es gibt keinen Hinweis, was verkündet werden soll. Nur Montag. Es ist eine Krankheit der „west-Linken“ sich selbst zu spalten. Erstausgabe von….am unter…., wir (wer ist WIR) sollten einen Gang zurückschalten,( es geht Berg auf) geschriebenes zu überdenken, leeres Blatt. Mir liegt es auch fern ost-west-nord-süd Spaltung zu fördern, auch in der DDR war ich Kosmopolit. Und diese kosmopolität(Patent eben erfunden oder gibt es das?) hat sich unter den nachgeborenen, der Jugend schon längst verbreitet. „Rapper“ „der textet mich zu „. Liebe Leute, lieber Hermann, wollen wir wirklich erstgenommen werden ? Wir können nur ernstgenommen,wenn wir kurz prägnant mit vollem Inhalt formulieren.

    Lieber JR, was findet da für eine bizarre Diskussion von zwei Bloggern statt, mit deren internem Streit wir nicht das Geringste zu tun haben.
    Schreibe Dir heute Abend noch einmal. LG, CE

    Antwort
    1. Hermann Gebauer

      Lieber Michael, niemand weiss mehr als der andere. Es hat eine lange Diskussion in der Freitag Community stattgefunden, in der wir das Projekt vorgestellt haben. Dann viele Antworten, Einwände usw. Da habe ich (wenn ich das als ein erster Anschieber sagen darf) vorgeschlagen, dass das erste grosse Thema das Verhältnis des Bürgers zum Staat sein sollte, was auch andere so sehen. Nun, so ein wichtiges Thema, was auch ganz primär unser eigenes Verhältnis zum Staat ausmacht und wie wir ihn zum Bürgerstaat machen können, kann von verschiedenen Seiten angepackt werden. Ich hatte im Freitag angeregt. die inhaltliche Gliederung unter uns ab Montag etwa drei Tage hier in der Werkstatt „elcondorpasa“ (immer noch vorläufiger Titel) zu besprechen, um dann mit der Konsens-Gliederung in dF hineinzugehen, um die Community zu Beiträgen zu animieren. Selbstverständlich können und sollen wir parallel auch unter uns einfach in der Werkstatt arbeiten. Aber der Freitag ist auch ein Medium, um Leute zu begeistern und unsere Arbeit für alle transparent zu machen. Das hilft auch besonders, wenn das erste Exemplar fertig ist. Dann können Angriffe von wegen verschworener, abgeschlossener Gemeinschaft usw. usf. abgebügelt werden. Also, Du weißt es nur so spät, da Du wahrscheinlich nicht die Diskussion in dF verfolgt hast. Macht nichts. Ich werde jetzt an den Vorschlag gehen und morgen wird die Diskussion um die Gliederung losgehen.
      Tschüss, Hermann

      Antwort
  9. kdyby

    Hallo zusammen,
    Feedback von meinem Sohn (20) (Werdegang, Realschule, Hauptschule, div. Jobs + Harz IV, Abendrealschule, Musikproduktion, Muay Thai, lebt gerne mal bei den Shaolin.)

    Titel: WWM (World Wide Movement) Weil es ausdrückt, dass etwas bewegt werden soll und dass sich etwas bewegt. Englischer Titel wäre ok und je kürzer desto besser.
    el Condor … eher nicht (wie Michael oben schon angemerkt hat, ist wohl die falschen Trefferquote bei Google) . und irgendwas mit „Gangser“ würde er (im Gegensatz zu seiner Schwester garnicht erst kaufen). Das Themen zur sozialen Kälte aufgegriffen werden sollen findet er gut. Wörter wie „humanistisch“ sind ihm zu geschraubt.
    Er sagt, wenn mal in seinem Stadteil (Günstige-Miete-Bezirk) ein „Aufstand“ käme, dann weniger aus politischen, sondern aus rein materiellen Gründen.
    ——
    Themen-Ideen meines Sohnes (18) – (Werdegang: Gymnasium, Realschule, Privatschule, nix+Baustelle, HarzIV, jetzt Abendrealschule + Bafög – gut belesen, gut vernetzt, gamer, politisch intressiert, )
    Also ihn würden solide Infos intressieren zu Gesetzen die kaum einer kennt:
    – Todesstrafe im Kriegszustand auch in Deutschland erlaubt (Hessen hat ja noch die Todesstrafe im Text-oder?)
    – Haus und Grund gehört dem Staat wenn Deutschland pleite ist

    ******
    Das A und O sind kurze Artikel ohne Fremdwörter – und wenn dann so, dass sie erklät sind.
    Ansonsten wird nicht gedacht sondern gegoogelt – sobald das Thema interessiert.
    Ein Abo über Facebook ist wohl denkbar.

    So das wärs von meiner Seite an diesem Wochenende. Ich lese hier zwischendurch. Melde mich aber spätestens aktiv in 7 Tagen wieder.

    Grüße Marie

    Antwort
    1. miri.van.osendorf

      Sehr geehrte Marie,
      „Wörter wie „humanistisch“ sind ihm zu geschraubt.“ Marie „Humankapital“ ? sollte nicht human der Humus der Menschlichkeit sein.?
      Da wir in der Werkstatt sind schraube ich Dir gleich einmal ein Paar humanistische Grüsse zusammen !
      Michael

      Antwort
      1. Hermann Gebauer

        Lieber Michael, ganz recht. Aber mich würde auch interessieren, welche Begriffe Jugendliche heute für Humankapital, Humanismus, Menschlichkeit, gegenseitige Hilfe, usw. haben. Sie fühlen sicher ähnlich wie wir, haben sich aber eine neue Begriffswelt zusammengestellt. Ich kann jedenfalls mit meinen Kindern, in den 40ern, noch in meiner Ausdrucksweise kommunizieren, ebenfalls in der Dritten Welt mit den Ärmsten der Armen. Mit meinen Enkelkïndern geht das auf Französisch ab, da das ihre Erstsprache ist. Aber wir werden da schon noch zu Verständigung kommen, da wir alle ähnliches fühlen und anstreben. Da kann uns nichts aufhalten. LG, Hermann

      2. kdyby

        d’acord, Humus für die Menschheit, auf dass diese gedeihe.
        Und immer die Zielgruppe im Auge behalten. Jede Pflanze preferiert anderen Boden.
        Ich bin schon auf die menschlichen Grüße gespannt.
        spiegelonline auf facebok wird z.B. langsam immer beliebter – wegen der Mischung aus verständlich geschriebenen Artikeln und verlinktem facebook-Humor (ich nenns mal so)
        Soweit das feedback zur Frage „Welche Zeitung lest ihr, wenn ihr denn überhaupt mal Zeitung lest?“

    2. Hermann Gebauer

      Liebe Marie, dass Deine erwachsenen Kinder mitmachen wollen, ist einfach Klasse. Wir werden sehen, wie sie ihren eigenen Teil auch selbst gestalten. Ich will ja nichts vorwegnehmen, da auch die Meinung der Anderen zählt. Werde Dir weiter berichten, soweit die Meinungen gebündelt sind. Du wirst das ja auch hier selbst verfolgen können. Und die „Werkstatt“ muss schnell so eingerichtet werden, dass sie möglichst effektiv für alle Teilnehmer wird. Liebe Grüße auch an Deine Kinder, Hermann

      Antwort
  10. Michael

    Lieber Hermann,
    Du bist ja noch fit im Oberstübchen wenn Du noch eine neue Sprache erlernen möchtest, lege ich Dir szenesprachenwiki.de ans Herz.
    Da muss der Condor schon ganz tief in den Keller fliegen wenn Du die Jugend erreichen willst, Du musst dann mit dem Niveau runter. Humanismus, war glaube ich gestern, die sind schon beim Transhumanismus . Ich werde zu alt.
    Wir bräuchten dann noch einen Übersetzer ! Ich lese mich einmal ein, in den neuen Duden.
    Grüss mir Panama
    ich werde dem Schnee schöne Grüsse von Dir ausrichten.
    Michael

    Antwort
    1. cpxaufxtour

      so hier ist ist also die „hexenküche“
      oh sorry jungs, so ist es wenn die postgender vs genderkeule dem kommentverfasser vor sich hertreibt
      wie wär es mit meetingpoint in der „werkstatt“ wobei ja hier wenig gewerkelt wird – ruhe vor dem sturm?
      wie auch immer einen gewohnter gruß aus dFC * feine restnacht noch cp

      Antwort
    2. kdyby

      Hallo Herrmann,
      und auch an die Anderen hier. Hat es noch jemand so intensiv wie ich mit Teenagern und jungen Erwachsenen zu tun wie ich? Beruflich oder privat?
      Mich würde wirklich interessieren, ob es noch andere Anforderungen gibt außer die, welche ich bisher eingesammelt habe.
      Ciao Marie

      Antwort
    3. kdyby

      Hmmmm, „…runter mit dem Niveau…“ nö, es ist eher die Kunst an sich zu arbeiten um diese Menschen zu erreichen.
      Wer verbale Kommunikation nicht beherrscht schaft es nichtmal zur Gymnasialempfehlung.
      So ein „unteres-Niveau-Jugendlicher“ hat vor 2 Jahren meinem Sohn das Leben gerettet – er hat einfach gehandelt und ihn von den Gleisen gezogen und hoch auf den Bahnsteig gehieft. Die „Niveauvollen“ Zeugen des Unfalls haben immer wieder wiederholt gerufen „Schnell, hilfe der Zug der Zug der Zug !!!!!“ – Bis auf einen weiteren, der noch gleich mitangepackt hat. Noch bevor alle richtig aufgestanden sind rollte der Zug ein.

      Jetzt die Frage: Welche Jugend soll erreicht werden?
      Die die redet?
      oder
      Die die handelt?

      Ich möchte all die mutigen Jugendlichen erreichen, die ein gutes Herz haben und die es oft genau deshalb schwer haben. Genau denen müssen wir unsere Wertschätzung erweisen indem wir lernen ihre Sprache zu sprechen und ihre Fragen zu beantworten und vielleicht können wir ihnen mit Humor und guten Tips helfen sich im Bürokratie-Wahnsinn selbstbewusst durchzuschlagen.

      Antwort
      1. Michael

        Geschätzte Marie,
        auch Dir, lege ich szenensprachenwiki.de ans Herz. Aber was die Jugend heute bietet, geht mir zu weit. (das mit dem ….schnitzel), wie soll ich da Kontakt aufnehmen ?- auf welcher Ebene ? Sich selbstbewusst durch die Bürokratie schlagen. Wie soll das gehn ? Früher hatte die Partei und heute das Amt recht. Aber gegen die Partei konnte man sich sehr gut wehren (ohne Anwalt) ! Marie, hast Du eine Idee, wie man „den RTL/SAT1) Zuschauer ins Theater bekommt ?- oder er sich eine Stunde 3SAT-ARTE „antut“ ? Schönbohm CDU (Innenminister) der hat Anfang der 90ziger von der „Proletarisierung der DDR“ geschwafelt, aber jede Brigade (Team) hatte einen Verantwortlichen für Kultur, auch wenn die Leute gemosert (Bier und Kegelbahn) haben, die waren im Theater und haben in der Werkhalle darüber geschsprochen. Ohne Kultur geht alles den Bach runter. Die Gewalt ist schon Alltag. Du machst da eine Dilemma-Baustelle auf, die Gewalttypen sind immer im Rudel unterwegs,und ohne Bewaffnung verlassen,die ihren Bau nicht. Ich bin von Berlin nach Halle/S.(v.10J.) gezogen, vor einigen Tagen hat mir jemand die Autoreifen zerstochen, da habe ich noch Glück gehabt, Autospiegel abtreten ist Trendsport der Jugend, ich kenne Strassen da liegen mehr Spiegel, als Hundehaufen auf der Strasse. „Mephisto“ der Film, man darf ja den Namen von G.G. nicht nennen da gibt es Ärger, Mephisto im Film „das Theater muss zum Proleten“, schön, das Theater muss zur Jugend, aber wie ? Die Jugend könnte ja einige „Brecht-Jelinek Schinken“ in Neusprech übersetzten und auf die Bühne bringen, ich könnte mir vorstellen das so etwas laufen würde. RTL würde das gleich kaufen. Ich kann mich da nicht so einarbeiten, früher hat man mich „Klaus“ genannt, ich war sowas von cholerisch, dagegen war Klausi handzahm, und wenn ich jetzt Neusprech auf der Pfanne hätte, und bekomme einen Rückfall, nein, man kann mich heute streicheln. Ich war bei der Armee und habe als mini Soldat die Offiziere runtergemacht, was mir regelmässig Bau eingebracht hat, den ich nachdienen musste, das wollte aber nicht fruchten,der Bau, dann haben die mir mit dem Militär-Staatanwalt gedroht.(es gibt Prominente Zeitzeugen, das ist aber ein anderes Thema.) Jetzt kommt was schönes, als mein Bruder (der ist völlig ruhig) eingezogen wurde, selbe Kaserne, haben sie einen Bruder ?- ja, wir brauchen 14 Tage für die nötigen Papiere, dann können sie wieder nach Hause fahren. Ohne Arzt und ohne Tabletten, es hat sich völlig gelegt, daher keine Anaysen ! Und ich rauche reinen Tabak, mit nichts drin.! Und, die letzte Wahl ?-da muss doch was im Wasser sein, das wird der Grund für die Privatisierung des Wassers sein, damit hinterher: Wir waren es nicht ! Nicht Alle Kinder, nicht Alle Frauen,nicht Alle Männer, nicht Alle Ausländer,nicht Alle Frauen-es fehlen noch viele-sind nicht böse !
        Marie, ich muss hier noch etwas unterbringen.

        An die Leute vom Internet.
        Ich habe Win-Vista, und Ubuntu-Linux, beides mit Feuerfuchs. Also, wenn nicht der ganze Text verschwindet, verschwinden Buchstaben, nein erfinde ich nicht.
        Heute nach elcondorpaso2013 gesucht, gefunden bin hier, geht aber nicht immer, mit der anderen Adresse genauso, wird nicht gefunden, gibt es nicht, manchmal bleibe ich in einer STRATO Schleife hängen. Die erste Zeit bin ich erst zum Freitag dann hierher, jetzt ist Hermann von Seite 1 verschwunden, das ist dann immer eine Suche. Ihr, lieben Internetmenschen lest doch bestimmt die online Ausgabe von Geise (keine Werbung) , da kommt ein Alfons kauft ein… , dann kommt ein Russe kauft, gestatten: Ermann Gebauer. Es kommt mir auf die Gliederung an, wir müssten nicht soviel Text produzieren, wären schneller, Marie schrieb am 15.12.1900:Michael hat grosse Schwierigkeiten sich in die Rolle einer Frau zuversetzen.(würde mich langweilen, ich spüle noch von Hand und das sehr gerne!) Oder am gleichen Tag, Hermann schrieb am 15.12.1900: Panama 3m Schnee, Marie, hast Du die Schneefräse noch ? Marie schrieb am 15.12.1900: Ja, wir haben ein Transportproblem. Geht nicht ins Paket. Wir müssen das raffen, sonst droht hier das Piraten-Debakel. Liebe Marie ! wie soll ich Stereotype auflösen (Ekel Alfred ?) (die dumme Kuh), ich kenne die Liebe zu einem Mann, ich kenne die Liebe zu einer Frau (über 20zig Jahre),- bin ich jetzt geheilt ?

      2. Hermann Gebauer

        Liebe Marie, Du und auch Michael, ihr habt beide recht. Die Jugend soll so sprechen, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, aber mit der Empfehlung, ihre Texte auch „einigermaßen“ verständlich für Andere zu machen. Das erfordert einfach der Respekt vor dem „Anderen“. Michael, bei uns ist es die gleiche Chose. Wir, zumindest ich, versuche mich nicht zu verbiegen, aber verständlich zu sein für Andere. Übrigens Michael, Deine persönlichen Erfahrungen, wie Du Staat (DDR) erfahren hast, musst Du unbedingt einbringen. Ich werde das Meinige dazu tun, wir es mir in der BRD in verschiedenen Situationen, aber auch im Ausland mit dem Staat geschah. Diese individuellen Erfahrungen spiegeln doch als Mosaikstücke das wider, was wir langfristig überwinden wollen. Bei jeder Erzählung wird nicht nur Empörung oder Kurzweil, sondern auch die Idee produziert, wie der Staat verändert werden sollte. CE (Hermann)

      3. Hermann Gebauer

        Liebe Marie, Kommentar zu „people who run the world: example: Angie!“ Das könnte doch der Eingangsbeitrag für die Jugendlichen sein, die sich des Themas annehmen, vielleicht als Gruppe, wobei einer/eine auch künstlerisch oder als eigenen Artikel seine persönliche Sicht/Ohnmacht gegenüber dem Staat beschreibt. Ich finde den Titel und den Vorschlag insgesamt hervorragend und es wäre toll, wenn das als konkretes Beispiel zur Staatsauffassung der Jugend von dieser selbst bearbeitet würde. LG, Hermann
        PS: Ihr solltet auch immer bedenken, dass gute Beiträge, die noch keinen Platz in der Erst-Ausgabe finden, durchaus in zukünftigen Ausgaben erscheinen können, wenn sie thematisch hineinpassen.

    4. Hermann Gebauer

      Lieber Michael, wir werden noch zu einer Verständigung zwischen den Generationen kommen. Wenn ich in fremden Sprachen mit Jugendlichen kommunizieren kann, sollte das doch in Deutschland auf Deutsch ebenfalls möglich sein. So fit sollten wir uns allemal fühlen. Morgen steige ich wieder mehr ein bezüglich Gliederung. LG, Hermann

      Antwort
  11. Mitmischer Mark

    Hallo, habe leider noch keine Zeit gehabt zu lesen. Vorab vorweggeschickt: Habe ganz hübsch Ahnung von Werbung. Daher mal eben folgender Hinweis: Im Namen einer Publikation erwarte ich immer ganz gern ein Statement, bitte nur als Anregung zu verstehen: Hab es ja immer gern sehr einfach: Vorschlag „Mach mit“, Untertitel: „Von Menschen für Menschen: Demokratie für uns alle“ Mal so als allererste Idee, denke weiter darüber nach. lg Mark M.

    Antwort
    1. justrecently

      Wir müssen uns sowieso noch fragen, wer wir eigentlich sind – im Sinne eines „Über uns“. Ich fange die nächsten Tage an, die bisher angeregten Titel und Untertitel zu sammeln, Mark.
      Allen einen schönen Abend!

      Antwort
      1. Michael

        Sehr geehrter Justrecently,
        Hermann, schrieb schon von der Kerngruppe, ich, habe dazu geschrieben, „wer sind WIR“?, keine Ahnung, ich kann Dir sagen wer ich bin. Für das Impressum, deshalb die Übernahme der 166$, aber Sozialpädagogen standen dann wieder auf der Bremse. Wir müssen aus dieser Heckenschützen Ecke raus, wie G.v.G schrieb Jehova und Verkündigung. Ich werde mit den Nachteilen leben müssen, ich: Michael Riedel, 06110 Halle, Merseburger Str.108, bin Ross und Reiter !
        schönen Tag noch.
        Michael

      2. justrecently

        Über das Impressum sind wir uns noch nicht einig, Michael. Über den Nutzen der Bremse vielleicht auch nicht. Aber ich finde, damit sollten wir umgehen können. Wenn das Thema Impressum / About weiteren Beteiligten auf den Nägeln brennt, wird die Diskussion darüber sich sicher beschleunigen.

      3. Hermann Gebauer

        Lieber JR, wie wäre es, wenn wir bei Impressum einfach diejenigen als Mitarbeiter/Herausgeber angeben, die bei der jeweiligen Ausgabe hauptsächlich beteiligt sind, entweder mit Pseudonym (diejenigen die wollen) oder auch mit dem tatsächlichen Namen. Eventuell auch einen Koordinator. Muss aber nicht sein.

      4. Hermann Gebauer

        JR, Zusatz-Vorschlag: Unter Mitarbeiter/Herausgeber firmieren alle, die an der 4 Seiten-Ausgabe arbeiten, da diese sozusagen einen Zusammenschnitt der verschiedenen Beiträge und auch Stoff aus dritten Quellen darstellen. In der ausführlichen Ausgabe steht dann bei jedem Beitrag der Verfasser. CE (Hermann)

    2. Michael

      Sehr geehrter Mitmischer Mark,
      wir schiffen nicht mit der Titanic (Dank,Deiner geistesgegenwärtigkeit) , kommen wir nicht auf die Idee gegen den Wind zu …gelbe Hosenbeine haben wir genug im Land. Herzlich willkommen ! Deine Kritik wird Anregung sein, Deine Kritik ist wie ein Stromschlag, die alte Pumpe (Herz) braucht das !
      Mit sehr freundlichen Grüssen
      Michael

      Antwort
  12. Mitmischer Mark

    Thema erste Ausgabe alternativ formuliert:
    „Seilschaften – der Sand im Getriebe der Bundesrepublik Deutschland?“
    Untertitel
    „Über Machenschaften von Wenigen, ihre Auswirkungen auf uns Viele und wie wir es als Bürger ändern können. Müssen.“

    Antwort
      1. Hermann Gebauer

        Lieber Michael, Mark, JR und alle Anderen, leider bin ich noch teilweiser außer Gefecht (andere Verpflichtungen). Nur sporadisch habe ich Zeit, mich einzuschalten. Aber macht munter weiter, bis zum Wochenende werden wir Klarheit haben. Ganz liebe Grüße aus Panamá, Hermann

    1. Hermann Gebauer

      Lieber Mark: Nicht schlecht. Was hieltest Du davon, wenn wir den Titel so formulieren:“ Gesellschaftssystem Deutschland: Seilschaften (oder wahlweise Parteien) – Sand im Getriebe der Republik?“ und Untertitel bleibt.

      Antwort
      1. kdyby

        @Mark
        @Hermann
        vielleicht inpirierend und als Bestätigung für den Tenor der Headline (witzig finde ich, dass es so gut passt, das Thema liegt wohl in der Luft.
        Eines meiner Kids hat mir vor 2 Tagen folgendes per sms geschreiben (hat wohl gerade 2Pac gehört, daher die Einleitung) hier also in copy & paste der – etwas chaotische – sms-Text :

        *Traaatratratraatraatraaaaa keep ur head up traa traa tra traa traa traaaa#2PacVoice 😀
        Was ist mit „people who run/rule the world koennte sowohl ueberschrift eines artikels als auch subtitel fuer das Magazin sein. Dann ne fratze von der angi dazu XD. Und dann fakten am besten in ner tabelle als stichpunkte wo diese person indirekt oder direkt gegen gesetze / menschenrechte / unmoralisches handeln mitgewirkt hat/ verstossen hat mit jahreszahl (allso wie I’m geschichtsbuch) und daneben was man haette tun koennen oder tun kann.
        Sozusagen aufgebaut wie ein lebenslauf und danach die ausfuehrliche bewertung, sprich wo detaillierter an die stichpunkte herrangegangen wird; aber nicht zuuu welt verschwoerend. *

        ((Anmerkung von marie: Lebenlauf wird heute rückwärts geschrieben, also aktuelles ganz oben))

      2. Hermann Gebauer

        Oh, aus dieser Idee kann man etwas machen! Morgen etwas mehr. Es wird langsam Nacht. Verspreche Dir Antwort. LG, Hermann

      3. Mitmischer Mark

        Finde ich gut, aber ohne Klammern bitte. Je einfacher formuliert, desto besser. Ist meine Erfahrung. Die Leute steigen sonst viel zu schnell aus. Das Thema Seilschaften ist so komplex, dass ich mehrere Artikel daraus machen würde. O.g. Überschrift von Dir wäre für mich eine Art Leitartikel, der das Thema allgemein aufgreift. Andere Artikel bringen Fakten, damit der Leser sich seine eigene Meinung bilden kann. Und wenn es geht, immer mit Quellenangabe. Je abgesicherter, umso eher wird man ernstgenommen.

  13. Michael

    Liebe Leute,
    wer mir was schreiben will der kann dies machen oder auch lassen.
    Die Idee mit der web.de Adresse hatte ich auch schon gehabt, wäre aber zu gmail gegangen 10GB Speicher.
    Bei web.de kommt man schnell an die Grenze, Speicherplatz nachkaufen.
    Ich bin mit der Sache nicht raus, weil es Unsinn ist, zwei Gleise, was soll das für einen Sinn ergeben ?
    GvG nachlesen Sekten-Bildung, wer in den erlauchten Kreis möchte der muss, nein da haben wir uns weit entfernt, vom Anfang.
    Immer wieder neue Ideen zu produzieren bringt uns auch nicht weiter, ausgehend vom Anfang, Hermanns Grund-Idee.
    Wozu ist denn die Werkstatt da ???
    Werkstatt und dann noch eine Baustelle, was soll das bringen ?
    JR hat das voll auf dem Zettel, eben damit „wir“ uns nicht verzetteln.
    Ab 04.02. bin ich in der Wildnis und kann die Sache nur mit einem 7″ Tab verfolgen, das wird mühsam.

    Michael

    Antwort
    1. Mitmischer Mark

      Ich wohne seit zwei Jahren in der Wildns, umgeben von ziemlich vielen Affen. Also, bitte ein bisschen mehr Anstrengung : ))

      Antwort
      1. Michael

        Lieber Mitmischer Mark,
        ich strenge mich an.
        Ich bin in einem von der UNESCO geschützen Gebiet, wenn ich mein Habitat, (steht in einem Tal auf 400m Höhe) verlasse muss ich eine Stunde fröhlich wandern um an den höchsten Punkt zu kommen und an eine Funkzelle.
        Ich gehe mehrmals täglich föhlich wandern, aber bei einer Luftfeuchtigkeit 80-100% mühsam.
        Hier gibt es keine Affen, ich versuche in der Gegend das letzte Einhorn zu fangen, irgendwo muss es ja sein.
        Fünf setzen !! Thema verfehlt. -solche Texte könnt Ihr ruhig rausschneiden. Sonst kommen wir auf die schiefe Bahn.
        Michael

    2. kdyby

      Also für den Anfag wird es wohl reichen:
      bis zu 1.000 MB Speicherplatz für eMails. Zusätzlich noch 2 GB Online-Speicher. Mit web.de kenn ich mich aus. Man kann ja auch weiterleiten, oder auf Festplatte sichern. Dicke Dateien / Photos(?) könnten dann z.B. in eine dropbox.com , dann verschickt man nur den Link und keiner kann was löschen. Allerdings ist auch dort der (kostenlose) Speicherplatz begrenzt. Die erste Ausgabe klappt bestimmt auch so.

      Antwort
    3. justrecently

      Ich sach ma so: Redaktionssitzungen hinter verschlossenen Türen gibt es ja schon reichlich – damit erwerben wir uns bestimmt kein „Alleinstellungsmerkmal“. Also ich meine, die Prozesse – schreiben, veröffentlichen, Kritik, umschreiben, zusammenfügen usw. können auch öffentlich ablaufen. Das hätte Nachteile, aber eben aufgrund seiner Besonderheit auch Vorteile.

      Hinzu käme als Vorteil, dass diejenigen, die nicht so gerne schreiben, beim Mitlesen dann vielleicht doch Interesse daran entwickeln, es einmal selbst zu versuchen. Sozusagen die „Schreibschule“.

      Meinungen?

      Antwort
      1. kdyby

        Ja, der Prozess kann ruhig öffentlich sein.
        a) Ich bastel gerade an einer knackigen ManagementSummary „Worum geht es hier?“ wie ich es auch den Kids in max. 5 Sätzen rüberbringen muss.
        b) „…Prozesse – schreiben, veröffentlichen, Kritik, umschreiben, zusammenfügen usw …“ also die Iteration – eben der 1 oder mehrmalige Durchlauf bei der Entstehung einmal genau so Posten, wie du es geschrieben hast und so knapp in ein „Cookbook“ setzen:
        ===============
        Cookbook
        – Artikel verfassen:
        Die 7 Phasen einer Artikel-Entstehung **):
        1-Idee ok? evtl. hier nachfragen (kann aber auch entfallen)
        2-schreiben (allein oder in Ausnahmen mit Unterstützung eines „Könners“ *) von hier bei Diskretionswunsch)
        3.veröffentlichen in der Werkstatt,
        4- Kritik,
        5-umschreiben,
        6-zusammenfügen,
        7-Endabnahme Autor und Redaktion – final „go“ liegt beim Autor oder den Autoren

        *) JR und Michael ((weitere Namen?))
        **) Durchlaufzeit max 8 Wochen, dann kommt der Artikel auf Eis ((zu lang?? zu kurz??))
        ==================
        Das ganze „Rezept“ leicht auffindbar an einer Pinwand hier in der Werkstatt.
        Dann weiß jeder sofort wer sein Ansprechpartner ist und ihn ggf coached, in, welcher Phase sich sein Artikel befindet und braucht nicht zu fürchten, dass etwas ohne seinen Willen passiert. Ja und die Kritiker müssen irgendwann die Klappe halten 😉 weil der Artikel fertig ist – Geduld gehört dazu.

        Mehr braucht ein Einsteiger nicht – oder? Ideen ? Ergänzungen?

      2. justrecently

        Für jede Ausgabe empfiehlt sich dann eine Sub-Kategorie, denke ich. Auf der wird dann so lange gedengelt, bis der jeweilige Beitrag fertig ist. Danach sollten wir überlegen, ob wir den Entstehungsprozess eines endgültig vollständigen Beitrags auch wieder löschen, und dann nur der veröffentliche Beitrag für sich online bleibt. Schon der Übersichtlichkeit wegen.

        Überlegenswert wäre auch, für diese Schreibprozesse einen zweiten Blog einzurichten. Da könnte man – je nach Wunsch – auch alles stehenlassen. Wir sollten diesen oder jeden anderen Blog nicht zu sehr als die ultimative Plattform betrachten – sie sind m. E. in erster Linie Tools. Jedenfalls bis wir uns eingespielt haben.

        Aber erstmal abwarten, wie das Meinungsbild dazu überhaupt ist. Zwei bis drei Beteiligten (kdyby, jr, vielleicht auch michael) scheint es ja zu gefallen.

        Überhaupt muss ja nicht jeder dem gleichen Verfahren folgen, sondern immer die, denen das so gefällt.

        Weitere Kommentare/Vorschläge?

      3. justrecently

        So, hier nochmal zur Diskussion gestellt: kdyby’s cookbook.

        Costa, Sie schrieben gestern abend, das Magazin sollte das Recht auf Erst-Veröffentlichung haben, auch wenn es in den Fingern juckt. Sehe ich auch so, wenn das die Veröffentlichung auf anderen Plattformen betrifft, weiß aber nicht, ob Sie das auf die Diskussion der Artikel-Entwürfe beziehen.

        Eine Inhaltsentwicklung hinter verschlossenen Türen halte ich für nicht so sinnvoll. Das macht eh schon jede Redaktion, und wenn wir es genauso machen, überschätzen wir, glaube ich, die Neugier vieler bisheriger Mitleser hier und auf dem „Freitag“ auf unser Endergebnis (in diesem Fall die Erstausgabe).

        Aber wenn da unterschiedliche Meinungen bestehen, sollten wir darüber diskutieren. Auch dann wird todsicher mitgelesen.

        So etwa… 😉

      4. Hermann Gebauer

        JR, ich meinte das mit den Beiträgen so, dass wir sie zuerst in die Werkstatt einstellen und die Magazin-Autoren ihre Meinung darüber austauschen und schliesslich für die Magazin-Ausgabe vorsehen. Ist diese veröffentlicht, kann jeder Beitrag/Artikel so weit wie möglich auch individuell vom Autor selbst verbreitet werden. Auch wenn ein Beitrag eventuell gekürzt oder modifiziert wird, ist es dem Autor überlassen, den ursprünglichen Text wo auch immer einzustellen. Wenn wir Beiträge schon vorher bspw. in dF veröffentlichen, wird zumindest die dFC die Neugierde an dem Magazin verlieren, da sie die Chose bereits kennen.

      5. justrecently

        Ein‘ hab ich noch dazu. Sie nannten ja gestern die Notwendigkeit einer zentralen Adresse, Hermann.

        Meine Vorstellung wäre jetzt so:

        1) Dieser Blog zur grundsätzlichen Diskussion.
        2) testbildelcondor als Experimentierfeld für alle, die sich mit der WordPress-Technik beschäftigen und Dinge ausprobieren wollen: Beiträge einstellen, Kommentare erlauben, Kommentare nicht erlauben, Bilder und Medien einbinden, Templates ausprobieren, usw.. Nichts Wichtiges reinschreiben – der testbildcondor-Blog darf auch verlorengehen, wenn mal jemand etwas falsch macht.
        3) Einen Blog, den ich bei Bedarf gerne einrichten kann, damit wir dort Artikel-Entwürfe einstellen und diskutieren können.
        4) Einen vierten Blog erstellen wir nach Festlegung auf einen Namen für unser Online-Magazin. Der ist dann vorerst die zentrale Adresse für unsere jeweils fertigen Ausgaben.

        Kritik? Vorschläge? Änderungen?

      6. Hermann Gebauer

        JR, alles in Butter. 3) Wäre m. E. wichtig, um ganz schnell bei Eintreffen von Beiträgen, diese auf die geschützte Seite zu übertragen und damit zu sichern. Das sind wir auch den Autoren schuldig, die uns ihre Beiträge anvertrauen. Stell Dir vor, jemand hätte Interesse, die Arbeit zu zerstören, was normalerweise nicht der Fall sein sollte. Aber Vorsorge ist immer besser. 2) Finde ich gut zum Experimentieren. Wenn das funktioniert, kann man wohl auch später den Kopf (Titel und Logo) noch ändern, nehme ich einmal an? Hermann

      7. abghoul

        Erstmal gefällt mir die Idee der „Schreibschule“ sehr gut, und das obwohl das Wort einen pädagogischen Beiklang hat;)
        und kdyby’s Cookbook kriegt „*****“

      8. justrecently

        Schreibschule
        Jeder macht sich halt verständlich, so gut er kann, Abghoul. 😉
        Aber kdyby’s cookbook gefällt mir auch besser.

      9. Hermann Gebauer

        JR und alle Anderen, ich hatte bei einem Kommentar zum Beitrag von Joachim Petrick in dFC „Weisse Rose – Sophie Scholl“ Folgendes angeregt und hätte gern Eure Meinung dazu: Am 22. Februar 1943 wurden drei Mitglieder der „Weißen Rose“ (u.a. Sophie und Hans Scholl) von der Gestapo hingerichtet. Die Studenten dieser Gruppe waren im Widerstand gegen den Hitlerfaschismus „einzigartig“, vor allem auch in ihren politischen Vorstellungen einer demokratischen Grundordnung, in der Menschenrechte geachtet würden, Förderalismus und ein geeintes Europa angestrebt würden. Die Nachkriegsregierungen haben bis heute diese einmaligen Widerstandshandlungen und Zivilcourage nicht in Form eines offiziellen „Feiertages“ gewürdigt wie bspw. den Widerstand der Stauffenberg-Gruppe. Dieser einzigartige Widerstand, Zivilcourage und gegen den Strom schwimmen wäre auch für unser Projekt ein gutes Vorbild. Ihre Flugblätter waren in einfacher Sprache verfasst, um eine möglichst breite Leserschaft zu erreichen, d. h. obwohl sie aus gutbürgerlichem Lager abstammten, war ihnen die Vermittlung zu allen Menschen in Deutschland wichtig. Meine Idee: Wir könnten, auch als kleine Gruppe, diesen Tag, den 22. Februar als unseren „Tag der Zivilcourage“ ansehen und dazu bei dF einen Blog einstellen, mit dem Ziel, einen Feiertag aus der Zivilgesellschaft heraus zu kreieren. Wir brauchen keine Regierung, Staat, der Feiertage „erlässt“, wir erklären ihn einfach zu unserem Leitbild. Ich bin mir sicher, dass wir mit der Zeit auch Nachahmer finden. Und in der Erst-Ausgabe könnten wir dazu auch einen Beitrag bringen. Was meint Ihr dazu? Geht mal nach wikipedia und Weisse Rose. Viele „Weisse Rosen“ brauchen wir mehr denn je: „Gegen den Strom!“ LG, CE

      10. justrecently

        Einen Satz vorweg: mir ist schon klar, dass Sie als Entwicklungshelfer viel Elend gesehen haben, Hermann – auch Elend, für das Deutschland und Europa ursächlich verantwortlich sind.

        Aber mit einer Identifkation mit der „Weißen Rose“ bin ich nicht einverstanden. Würde ich nicht machen. Die Mitglieder der „Weißen Rose“ brachten großen moralischen und physischen Mut auf – und wie viele andere Widerständler auch werden sie regelmäßig für eine „gute Sache“ vereinnahmt, über die sie heute vielleicht ganz anders dächten, als wir das glauben (oder einfach voraussetzen). Es birgt auch die Gefahr von naheliegenden Missverständnissen, und kann leicht als Trittbrettfahrerei missverstanden werden.

        Erinnert mich auch daran, wie verschiedene deutsche Republiken – es gab ja im vergangenen Jahrhundert mindestens drei – „historische Persönlichkeiten“ zu Aushängeschildern ihrer „Sache“ machten. In dem Sinne ist das auch eine Machtfrage. Man „leiht“ sich etwas, was man selbst vielleicht gar nicht hat.

        Wir können viel von Menschen mit Zivilcourage lernen. Aber wir sind nicht die „Weiße Rose“, und das Establishment sind – zum Glück – heute nicht die Nazis.

        Da stellt sich überhaupt die Frage der „Standortbestimmung“. Das, was seit 1948 erreicht wurde – und da stimme ich ausnahmsweise mal A. Kuntz zu – ist beträchtlich. Es ist, verglichen mit den Jahrzehnten vor der Erarbeitung des GG, ein Fortschritt, den man würdigen sollte. Nur dann ist für einen Großteil unserer Mitbürger auch unsere Aussage glaubhaft, dass der darauf beruhende Status Quo bei weitem nicht mehr gut genug ist, um mit Herausforderungen umzugehen, mit denen Verfassungsrechtler vor über sechzig Jahren nicht rechnen konnten.

      11. Hermann Gebauer

        JR, selbstverständlich insistiere ich nicht auf meinen Ideen. Auch habe ich die Diskussion über die Weiße Rose in den letzten Jahrzehnten in Deutschland nicht mitbekommen. Was Du mit dem gesellschaftlichen Fortschritt der Republik ansprichst, ist auch wahr. Aber der Status quo wird immer mehr zum Hemmnis, nicht nur in Deutschland selbst, sondern auch in Europa. Das erfahren wir alle tagtäglich am eigenen Leib. Und Andreas beschreibt auch sehr treffend, dass es dabei um den immer noch existierenden Untertanen-Bürger geht, der den gegenwärtigen Zustand des Staates erst möglich macht. Ich sehe in unserer Gesellschaft wenig Vorbilder für Zivilcourage, die vor allem die nachkommende Generationen ermutigen könnten, einen Schritt vorwärts zu machen und nicht im Konformismus stecken zu bleiben. Selbst die Rede unseres ex-Bundespräsidenten J. Rau aus dem Ruhrgebiet zur Erinnerung an die Weiße Rose hebt die Zivilcourage dieser jungen Leute hervor. Aus meiner Sicht sind wirklich „echt“ begangene Gedenktage eine Hilfe bei der Identitätsfindung, überall auf der Welt. Ich werde mal versuchen, an die Originaltexte der Flugblätter heranzukommen, die für damalige Verhältnisse außergewöhnlich waren. Du musst meine Ideen nicht als ein Versuch des Überstülpens von Meinungen verstehen. Das wäre das Letzte, was ich versuchte. LG, CE

      12. Hermann Gebauer

        Er gab mir zu verstehen, dass er mit den Grünen in Kontakt steht. Werde ihn mal anschreiben. Könntest Du Dich nicht auf die Socken machen. Meine ungeteilte Unterstützung hättest Du. Und wenn ich in Deutschland auf Reise bin, würde ich mir für einen Beitrag diesbezüglich extra Zeit nehmen. LG, CE

      13. justrecently

        Ein‘ hab ich noch – habe mittlerweile Herrn Petricks Beitrag gefunden und gelesen. Der Kontext, in dem er über die „Weiße Rose“ schreibt, ist für mich nachvollziehbar – und soweit auch ein Gedächtnistag.

        Aber wir müssen der „Weißen Rose“ ihre Einzigartigkeit lassen, so vergleichbar das Gefühl von Ohnmacht angesichts von Unrecht an sich auch ist. Was da von Herrn Petrick erwähnt wurde, an „Weißen Rosen“ heute, allerdings nicht bedroht von Staatshenkern, bringt mich wieder zu Sarah Liebkind.

        Ich weiß nicht viel über sie/ihn. Aber gerade darum können wir ja nachfragen.

        Nicht so viel über Gedenktage reden. Besser: sie im Sinn behalten und so handeln, dass man glaubt, ihnen gerecht zu werden. Ein Gedenktag, den ein Staat sich erst einmal „zu eigen“ gemacht hat, wird dadurch nicht größer.

      14. Hermann Gebauer

        JR, ich hatte gemeint, Du solltest Dir eine unabhängige Direktkandidatur zum BT überlegen. Die mediokren Parteisoldaten können wir vergessen. Auf jeden Fall sollten, wie ich bereits erwähnte, spätestens nach vier Jahren Magazin, falls wir das durchhalten, qualifizierte Kandidaten von uns als Unabhängige antreten. LG, CE

      15. justrecently

        Der zeitliche Zusammenhang mit einem Gespräch, das ich gestern mit einem guten Freund führte, der langjähriges CDU-Mitglied ist, die entsprechenden beruflichen Erfahrungen und auch ein passendes Profil hätte, das in Deutschland wirklich zu machen (allerdings sicherlich nicht in einem parteipolitisch unabhängigen Sinn), amüsiert mich gerade ein bisschen. Selbst für gute Leute, die „vernetzt“ sind und in ihrem Umfeld das traditionelle Standing haben, ist es nahezu unmöglich, unabhängig von Organisationen und Strukturen solch ein Wahlprojekt mit Erfolg durchzuziehen. Der CDU-Mann würde gerne, steht aber dem Erfolg in Relation zur eingesetzten „Parteiarbeit“ überaus kritisch. Will sagen: eine aussichtsreiche Kandiatur ist – selbst mit einer dicken Struktur im Hintergrund – kaum denkbar.

        Man macht nicht einfach einen Blog auf, und schon ist man jemand. Das kann sogar der Gründer der „Nachdenkseiten“ vergessen. Man muss dafür schon eine Traktion entwickeln, die weithin wahrnehmbar ist – und das über ca. zehn Jahre.
        In Lateinamerika ist man dafür am besten der Besitzer mindestens einer Radiostation – aber das kennen Sie ja vermutlich aus eigener Anschauung besser als ich…

        Martin Sonneborn (damals Titanic) und einige weitere Spaßvögel haben vor Jahren die Berliner FDP teilweise „unterwandert“. Das war relativ medienwirksam, wenn ich mich recht erinnere, ist aber inzwischen auch wieder vergessen.

        Anregungen zum Nachdenken bekommen die Wahlbürgerinnen und -bürger so gesehen genug. Aber jeder derartige Test bisher ergibt, dass Meinungsbildung Vorrang hat.

        Also: Schritt für Schritt. Eine roadmap in den BT ist keine Vision, die irgend jemanden in Deutschland vom Hocker reißt – erst müssen die Inhalte stimmen, und entsprechend viele Menschen ansprechen, und wer es vor Ort nicht schafft, schafft es bundespolitisch erst recht nicht. (Über die Bedeutung der Lokal-/Regionalaspekte hatten wir ja schon mal gesprochen.)

  14. Mitmischer Mark

    Lieber Michael,
    lieber 120 Prozent Lf als Banenenverzehrer, wo man auch hinsieht …. dieses CMS hier ist irgendwie echt überarbeitungswürdig. Ich konnte Dir nicht mal zurückkommentieren. Wer hatte die Idee mit dem Server und eigener Adresse? Kann ich nur empfehlen. Allein, dass die Uhrzeit so doof angezeigt, nervt schon ziemlich. Ach und, vielleicht kann ich einen versierten Art Director beisteuern. Er guckt sich die Sache mal an. Er würde dann Gestaltungsvorschläge machen, umsetzen müsste aber jemand anders, weil, wie immer: Zeit ….
    Viel Spaß beim Einhorn suchen …. und einen schönen Abend dabei : )

    Antwort
    1. Michael

      Lieber Mitmischer Mark,
      habe eben irgendwo Mitmischer Maik geschrieben.
      Michael wollte einen eigenen, auch einen bezahlen. Das müssen wir so hinnehmen, es ist so, wie es ist.
      Die merkwürdige Zeit, es gibt Leute ausserhalb dieser Zeitzone neun Stunden sind es ca.
      Wann, was ankommt stört mich nicht mehr, Hauptsache das Datum stimmt.

      Michael

      Antwort
    2. Hermann Gebauer

      Mark und Michael, was die Mailadressen anbetreffen, war nur daran gedacht, die eingesandten Beiträge in der Werkstatt vor „Vernichtung“ zu sichern, falls jemand in die Werkstatt „einbricht“, d. h. sie „zerstört“. Ich habe keine Ahnung, wie das passieren könnte, aber die Möglichkeit muss wohl bestehen. Eine zweite Adresse war vorgeschlagen, um mögliche „spezifische“ Marketingaktivitäten intern zu beraten, um auch dabei eine gewisse Diskretion zu bewahren. Dabei sollte auch unerwünschter Intervention „Dritter“ vorgebeugt werden. Das könnte durchaus richtig sein, wie ich selbst auch in meiner Arbeit oft erfahren habe. Ergebnisse werden sowieso wieder öffentlich gemacht. Wenn Ihr diese Vorsichtsmaßnahmen unnütz findet, sagt das. Ihr seid ja auf jeden Fall über alles informiert, wie auch diejenigen, die aktiv mitmachen, d. h. nicht nur Artikel schreiben. Es soll keineswegs einer Gruppenbildung unter uns das Wort geredet werden. Wir sollten, wenn wir einigermaßen Erfolg haben, mit der Zeit so etwas wie eine Kooperative werden, die sich langsam aber sicher selbst die Regeln setzt. LG, CE (Hermann)

      Antwort
  15. Michael

    Liebe Leute,
    hier läuft doch etwas nicht rund. Die Liste, „Sozialpädagogen auf der Bremse“, habe ich nicht vorgeschlagen. Da fehlt der Bezug. „Mensch ändere Dich „, ist von Mitmach Maik, würde ich als ernsthaft ansehen. Ist aber zu plakativ. Dinge wie Themenspeicher, Öko-Kampfbeilage,Unfug sondergleichen, das waren alles Themen. Einige machen hier keine gute Arbeit, „Wer soll das finanzieren“ sind doch Themen aus der dF-C, und viele Andere auch, abgearbeitet. Ich kämpfe an Hermanns seite, Humanistische usw, keiner kann behaupten ich biedere mich bei Hermann an, nachlesen die Probleme mit dem Namen, El Condor Pasa, ich kann damit leben. Wenn es so weiter geht wird JR bald einen Sprung in der Schüssel haben. „Geschichtsplatte mit Sprung“ gefällt mir auch nicht.

    Michael

    Antwort
    1. Mitmischer Mark

      Liebe(r) Michael,
      ohne plakativ geht es – leider – nicht. Meine Erfahrung. Wer nicht laut genug, wird auch nicht (mehr) gehört.
      lg

      Antwort
      1. Michael

        Sehr geehrter Mitmach Mark,
        plakativ, wer laut wird, wird eingeliefert. Wer wie, occupy den öffentlichen Raum besetzt, wird vom Asphalt gefegt.
        Was der Kommunismus seit 1917 (Kommunismus gab es nie auf der Welt, selbst die Russen konnten im Kommunismus eine Fahrkarte der dritten Klasse, lösen) nicht geschaft hat, haben die Kapitalisten geschaft.
        John Heartfield konnte Hitler nicht weg zeichnen, ein K.Tucholsky konnte einen A.H., nicht wegschreiben, am anderen Ende des Atlantik, lauschen die Paranoiden, Geschäftsmodell.
        Wir müssen Texte mit viel Quark produzieren, damit Linguisten gegen die Wand laufen, die Energiekosten der Server in die Höhe schnellen.
        mit meiner persönlichen Meinung (auch so, eine Floskel)
        Liebe Leute, schlaft Euch aus.
        Der Traum ist aus.
        Michael

  16. Hermann Gebauer

    JR, Dank für „Your Stories“! Ich werde meine Beiträge dort einstellen. Selbstverständlich auch bei mir selbst speichern. CE
    PS: In der kommenden Woche kommen erste Beiträge meinerseits.

    Antwort
  17. Hermann Gebauer

    Lieber Abghoul, ich finde Deine persönliche Geschichte wichtig. Ich könnte mir vorstellen, wenn Du eine etwas verfremdete, auf Autobiografie beruhend, Geschichte erfinden könntest und beschreibst, wie Du damit in der Republik zurechtkommst oder eben schlecht zurechtkommst, wäre das ungeheuer interessant. Es ist grausam kalt in unserer Republik. Aber so eine Entscheidung kann ich Dir nicht abnehmen. Nur von meiner Seite: Ich wünsche Dir viel Kraft und finde es toll, dass Du hier mitmachst. LG, Hermann

    Antwort

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